
Die Geschichts-Grundkurse der Q1 haben sich im Rahmen der Demokratiebildung am BVA mit zentralen Fragen von Erinnerungskultur und politischer Verantwortung beschäftigt – und das auf gleich zwei besonderen Veranstaltungen.
Der erste Teil führte die Kurse in das EL-DE-Haus Köln. Dort nahmen die Schüler*innen an einem Workshop zur Ausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ teil. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie erzählen wir NS-Geschichte heute? Gemeinsam wurden ausgewählte Darstellungen der Dauerausstellung kritisch betrachtet, eigene Perspektiven entwickelt und diskutiert, wie sich historische Inhalte zeitgemäß vermitteln lassen. Dabei konnten die Schüler*innen ihr eigenes Wissen zur NS-Zeit kritisch anwenden und reflektieren, welche Relevanz dieses für die heutige Zeit hat.
Im zweiten Teil folgte ein Online-Seminar der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, das sich mit der Geschichte der DDR und der Staatssicherheit (Stasi) beschäftigte. Auch hier stand die Auseinandersetzung mit Diktaturerfahrungen im Mittelpunkt.
Beide Veranstaltungen verband die Leitfrage der Demokratiebildung: Wie geht eine demokratische Gesellschaft mit dem Erbe von Unrechtssystemen um – und welche Lehren lassen sich daraus für die Gegenwart ziehen?
Die Projekte zeigten eindrucksvoll, dass historisches Lernen weit über die Vermittlung von Fakten hinausgeht: Es fördert kritisches Denken, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven und das Bewusstsein für die Bedeutung demokratischer Werte.
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