
Am 20. Juni 2026 fand im Düsseldorfer Rathaus das Halbfinale und Finale des Interschool Debating Programms statt. Zum zweiten Mal hat auch das Bettina-von-Arnim Gymnasium teilgenommen. Unter der Leitung von Frau Schweda haben es acht SchülerInnen geschafft, das Finale zu erreichen.
Neu dabei waren Firdaous Salhi (10a), Freshta Mahboobi (10d), Jannah Böhm (10a) und Jonas Riske (10c). Für Deniz Aydil (EF), Jana Große (EF), Suzan Aslan (Q1) und Luna Su (Q1) war es schon das zweite Jahr im Debating Club. Aufgrund ihrer hervorragenden Englischkenntnisse wurden sie von ihren EnglischlehrerInnen empfohlen. Und zurecht: Nach zahlreichen Workshops konnten sie ihr Können unter Beweis stellen.

Aber was ist Debating überhaupt?
In Teams, bestehend aus drei Sprechern, treten immer zwei Schulen gegeneinander an. Zufällig bestimmt, debattieren beide Teams dann entweder für die Pro- oder Kontraseite einer Motion, also einem Thema – in diesem Jahr unter dem Motto Rooted in Democracy: 80 years celebrating NRW‘s future.
Und das Besondere: Die Debatten werden vollständig auf Englisch geführt!
Seit November haben sich Firdaous, Jannah, Freshta und Jonas wöchentlich dienstags morgens vor der Schule vorbereitet. Die älteren Mitglieder, die das schon aus dem letzten Jahr kannten, kamen nur zu den monatlichen Workshops im Rathaus mit den anderen teilnehmenden Schulen dazu. Ab April trafen sich dann alle gemeinsam, um für eine Mock Debate, also eine Übungsdebatte im Rathaus, sowie später für die Elimination Heats (Viertelfinale), das Halbfinale und das Finale zu proben.
Bei den Heats traten sie gegen das Marienberg Gymnasium an. Jana, Firdaous und Jannah debattierten dabei die Pro-Seite der Motion “THBT (The House believes that) students should be more involved in the running of their schools to advance their democratic education/awareness”, setzten sich durch und brachten das Team ins Halbfinale.
Drei Wochen später, am 20. Juni 2026, war es dann so weit. Da das Halbfinale und Finale am gleichen Tag waren, mussten die SchülerInnen Reden für beide Runden vorbereiten, unwissend, ob sie es überhaupt ins Finale schaffen würden. Doch die Sorge war unbegründet, denn Luna, Jonas und Suzan debattierten die Motion “THBT voting should be compulsory in all elections in democratic countries” und gewannen gegen das Gymnasium St.George‘s.


Nach der Bekanntgabe der Halbfinalergebnisse warteten die SchülerInnen gespannt darauf, welche Seite sie im Finale vertreten würden. Im Viertel- und Halbfinale wurde das vorher bekannt gegeben, doch im Finale wurde das am Tag ausgelost. Kurz darauf stand fest: Das BvA debattiert die Pro-Seite der Motion “THBT the rise of populism is a sign of a failing democratic system”. Es trafen also Jana, Deniz und Luna auf drei SchülerInnen der International School of Düsseldorf (ISD). Obwohl sie ihr Bestes gegeben haben, hat es am Ende leider nicht gereicht und das Team belegte den zweiten Platz.
Auch wenn der erneute zweite Platz zunächst frustrierend ist, handelt es sich objektiv betrachtet um eine herausragende Leistung. Das BvA trat nämlich gegen Schulen an, die größtenteils international und/oder bilingual waren. Außerdem haben sich die SchülerInnen unglaublich weiterentwickelt, wertvolle Fähigkeiten fürs Leben dazugewonnen und sind zu einem starken Team zusammengewachsen, in dem jeder jeden unterstützt hat.
Geschrieben von: Jana, Bilder teilweise bereitgestellt von der International English Library (IEL)

