Aus der Chronik des BvA

1961/62
Am 13.4.1961 beginnt der Unterricht für die ersten beiden Klassen im neugegründeten neusprachlichen Gymnasium für Jungen und Mädchen unter der Leitung von Robert G. Thiele.
Die Klassen sind zunächst im Gebäude der Realschule am Sportpark untergebracht.

1962/63
122 Schülerinnen und Schüler in vier Klassen besuchen jetzt die Schule.
Wegen massiver Raumprobleme wird ein Pavillon an der Beethovenstraße errichtet.
Im Juli fährt die gesamte Schule in die Jugendherberge nach Ratingen.

1963/64
177 SchülerInnen in sechs Klassen, wegen der Raumnot muss vor- und nachmittags unterrichtet werden. Am 6.5.64 wird mit Hilfe der ältesten Schüler (Quartaner) in den Altbau der Christoph-Rensing-Schule auf der Knechtstedener Straße umgezogen.
Am 7.12.63 wird mit einem bunten Elternabend der Abschluss der ersten Unterstufe am Gymnasium gefeiert.

1964/65
Die Schule zieht in den Klassentrakt der neu erbauten evangelischen Grundschule Nord an der Bahnhofsstraße. Am 8.12.64 wird feierlich der Grundstein für das Gebäude an der Haberlandstraße gelegt.
Herr Fröhlingsdorf gründet Schulchor und Schulorchester, Herr von den Linden eine Ruder-AG. Am 25.1.65 wird der Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums Dormagen gegründet.

1965/66
Dieses Schuljahr ist wesentlich durch die Planung des neuen Gebäudes geprägt.
Außerdem organisiert Herr Düssel einen Schüleraustausch mit der englischen Schule "Queen Elizabeth`s Grammar School Wimborne".

1966 (erstes Kurzschuljahr)
Am 20.4.66. zieht das Gymnasium i. E. Dormagen endlich in ihr eigenes Gebäude an der Haberlandstraße (das Grundstück hatte die Flurbezeichnung: "Im 2. Dreckloch"). Am 25.6.66 wird das Gebäude offiziell eingeweiht.
Zum ersten Mal werden 3 Sexten aufgenommen, die Schule hat nun 403 Schüler in 13 Klassen und 18 hauptamtliche Lehrer.

1966/67 (zweites Schuljahr)
Die ersten Schüler kommen in die Klasse 11.
Das Gymnasium wird zum "Anstaltsseminar" erklärt und bildet die ersten Schulreferendare aus.
Auf die Initiative von Herrn Fröhlingsdorf wird die "Städtische Musikschule Dormagen" gegründet.
Am 7.2.67 findet die erste Karnevalssitzung unter dem Motto "Jümmnasium es joot" ("Das Gymnasium ist gut") statt.

1967/68
153 Schüler werden in vier Sexten aufgenommen. Die ersten Schüler konnten durch eine Nachprüfung die Versetzung erlangen.
Als erste Fremdsprachenassistentin kommt Frau Churchill an die Schule.
Die Lernmittelfreiheit und das Silentium werden eingeführt.

1968/69
Endlich ist das Gymnasium voll ausgebaut. Jetzt beherbergt die Schule 725 Schüler in 24 Klassen.
Dormagen wird zur "Stadt". Für die Schüler heißt das, dass sie einen Tag schulfrei haben und dass sie jetzt auf ein "städtisches Gymnasium" gehen.
Die ersten Abiturienten werden am 14.6.69 entlassen.

1969/70
Am26.1.70 wird der erste Lehrerrat (bestehend aus Blaschke, Brendler, Darga, Gröll) ins Leben gerufen.
Die gesamte Schule (das sind 27 Klassen) unternimmt einen Ausflug mit Bahn und Schiff nach Niederdollendorf. Die Stadt übernimmt die Fahrkosten für die Fahrschüler, die Schüler können in der Schule zu Mittag essen.
Wegen einer Grippewelle werden die Weihnachtsferien um vier Tage verlängert.

1970/71
Die Schule feiert ihr zehnjähriges Bestehen. In dieser Zeit ist die Schule mit 27 Klassen auf 766 Schüler und 51 Lehrer angewachsen.
Die Haberlandstraße wird endlich dem Verkehr übergeben.
Am 6.3.71 gibt es "Kältefrei" wegen defekter Heizung; die Temperatur fällt im Gebäude auf -9°C(!).
Im Mai wird das Sprachlabor eingeweiht.

1971/72
Im September werden die Schüler der Obertertia (jetzt sagt man 10. Klasse) über den Gebrauch von Drogen informiert.
Am 30.5.71 wird die Schule wegen einer Bombendrohung geräumt. Da nichts gefunden wird und um Wiederholungstäter abzuschrecken, wird der ausgefallene Unterricht in der darauf folgenden Woche nachmittags nachgeholt.

1972/73
Wegen akuter Raumnot werden die Oberprimaner im Foyer in zwei "Notklassen" unterrichtet.
Die Dreifachturnhalle wird eingeweiht.

1973/74
Einrichtung des Kreisgymnasiums Dormagen-Hackenbroich ("Leibnitz-Gymnasium"); die Hälfte der im Städtischen Gymnasium abgemeldeten 242 Schülerinnen und Schüler geht auf die neue Schule.
Die ersten Abiturienten werden nach der neuen Reifeprüfungsordnung geprüft.
Auf Anregung der Schulpflegschaft wird für die 10-ten Klassen ein Tanzkurs organisiert, der mit einem festlichen Ball in der Stadthalle Neuss endet.
Wegen der Ölkrise werden verschiedene Methoden zur Energiesparung überlegt.

1974/75
Unterrichtsausfall wegen erheblichem Lehrermangel, denn von 59 Planstellen sind nur 43 besetzt.
Am 17.3.75 wird der neue Oberstufentrakt eingeweiht.
Gründung des ökumenischen Arbeitskreises, die Stufe 13 fährt zur ersten Besinnungsfahrt zur Jugendakademie nach Walberberg. Die Theater-AG von Herrn Brendler feiert zehnjähriges Bestehen.

1975/76
Die Reform der Oberstufe tritt in Kraft, der Klassenverband in der Sekundarstufe II wird aufgelöst, es gibt nur noch Kurse. Die "Reifeprüfung" heißt jetzt "Abiturprüfung".

1976/77
Die Regelung für den Samstagsunterricht wird zum ersten mal geändert: An drei Samstagen wird der Unterricht verlängert, dafür ist aber der vierte Samstag frei.
"Mini-Tennis" wird versuchsweise als Pausensport eingeführt.
Die Schule wird mit Fotos in der ersten Ausgabe von "S wie Schule" (eine Zeitschrift des Kultusministeriums) vorgestellt.
Die Schülerzahl erreicht mit 1141 Schülern den Höchststand in der 40-jährigen Geschichte der Schule.

1977/78
Herr Mäckel organisiert einen Schüleraustausch mit der französischen Schule "Lycée Saint-Joseph" aus Saint Andrê und "Lycêe Saint Odile" aus Lambertsart in Belgien.
Die Video-AG der Schule gewinnt 500 DM bei einem Landeswettbewerb.

1978/79
Das Schulmitwirkgesetz tritt in Kraft.
Beim Bundeswettbewerb "Mathematik" erringen Schüler unserer Schule mehrere erste Preise.
Herr Steffens übernimmt die Stunden- und Vertretungspläne.

1979/80
Am 29.08.79 ist schulfrei, denn es ist "Tag des Kindes"!
Am 15.12.79 findet ein Schulfest zum Thema "Kinder in Not in aller Welt" statt, es werden 12000 DM für hilfsbedürftige Kinder gesammelt.

1980/81
Die Schule ist jetzt 20 Jahre alt. In diesem Jahr werden 1113 Schüler von 71 hauptamtlichen und 8 nebenberuflichem Lehren unterrichtet. Die Zahl der Abiturienten mit 137 ihren Höhepunkt.
Spanisch wird ins Sprachangebot mit aufgenommen.
Herr Berger leitet in den Sommerferien die erste Campingfahrt in die Bretagne.

1981/82
Seit dem 1. Dezember gibt es einen Kiosk auf dem Schulgelände.
In diesem Jahr fährt das erste Mal eine Schülergruppe der 13 mit Schülern des Pascal-Gymnasiums, Grevenbroich in die Jugendakademie Walberberg; die Leitung haben Herr Berger und Herr Weichsel. Ab 1990 fährt auch die Jahrgangsstufe 10 zu einer Besinnungsfahrt.
Herr Rosenkranz gründet die Gruppe "Taraxacum", aus der später die "Garfield-Band" wird.

1982/83
Das erste Kind eines ehemaligen Schülers kommt in die 5.Klasse.
Als Höhepunkt der Abiturfete wird der Weltrekord im "Massen-Riesen-Gummi-Twist-Springen" aufgestellt.
Eine Schülergruppe fährt mit Herrn Gerhard in die USA, Herr Hoheisel übernimmt nun die Leitung der alljährlich stattfindenden Skifahrt.
Das Lehrertheater stellt seine erste Produktion "Blut und Liebe" vor.
Von 1962-1983 wird die Schulchronik von Frau Böhl-Bräuer betreut, seitdem von Frau Greil.

1983/84
Die Stadt zahlt "Strampelgeld" für Schüler, die statt mit dem Bus mit dem Fahrrad zur Schule kommen.
Die ersten Planungen für eine Gesamtschule in Dormagen finden statt.

1984/85
Der Ökumenische Arbeitskreis unter der Leitung von Herrn Berger feiert sein zehnjähriges Bestehen.
Die Stufe 13 organisiert am8.5.85 einen Projekttag zum 40. Jahrestag der Beendigung des zweiten Weltkrieges.
Zwei ehemalige Schülerinnen nehmen an den olympischen Spielen in Los Angeles teil.
Letzte Röntgen- Reihenuntersuchungen nach §47 des Bundesseuchengesetzes.

1985/86
Im April 1986 feiert die Schule ihr 25- jähriges Jubiläum mit einem Festball und einer Festakademie. Endlich erhält die Schule ihren endgültigen Namen, der lautet: "Bettina-von-Arnim-Gymnasium"
Eine Projektwoche zum Thema "Arbeiten und Feiern" endet mit einem Tag der offenen Tür.
Im Juni 1987 gestaltet Frau von Born ihr letztes Konzert zusammen mit den Musikkollegen nach 21-jähriger Arbeit an der Schule.

1986/87
Herr Weißkirchen bietet eine Mofa-AG an, so dass die Schüler ihren Mofa-Führerschein in der Schule machen können.
Die Mittelstufen-Theater-AG führt mit den Schülern der "Hermann-Gmeiner-Schule" "Die Welle" von M. Rhue auf.
Fahrt der ganzen Schule mit der deutschen Bahn nach Winterberg.

1987/88
Ein Kunstkurs der Stufe 10 erstellt unter der Leitung von Herrn von der Linden den neuen Schriftzug "Bettina-von-Arnim-Gymnasium" für die Außenfassade.
Die Klasse 5c gewinnt ein Fahrrad bei der Aktion "Sicher mit dem Rad zur Schule".
Schüler der Klassen 10 fahren zum 1. Mal nach Münsterschwarzbach unter dem Leitsatz "ora et labora".

1988/89
Die erste Polenfahrt nach Krakôw (sprich: Krakau) unter der Leitung von Frau Rahnenführer.
Protestzug der Oberstufenschüler aller drei Dormagener Gymnasien ("Norbertgymnasium", "Leibniz-Gymnasium", "Bettina-von-Arnim-Gymnasium") gegen die neue Abiturregelung im Dezember 1988.
Die Schule stellt mit einer szenischen Lesung in der neuen Stadtbibliothek Neuss seine Namensgeberin vor.

1989/90
September 1989: Protestmarsch vom "Bettina-von-Arnim-Gymnasium" vor dem Rathaus gegen rechtsradikale Umtriebe.
Im Januar 1990 findet in der Aula der Schulwettbewerb "Schulen musizieren" statt.

1990/91
Am 22.9.90 wird der Gründer der Schule, Herr Thiele, verabschiedet.
Bis zum 2.1.91 leitet Herr Düssel die Schule, danach nimmt Herr Schieren seine Tätigkeit als kommissarischer Leiter der Schule auf.
Am 22.3.91 wird Herr Düssel verabschiedet.
Am 2.5.91 wird Herr Schieren offiziell zum Leiter der Schule ernannt.

1991/92
Am 1.2.92 wird Herr Seyfert zum stellvertretenen Schulleiter ernannt.
Treffen aller Pflegschaftsvorsitzenden der Dormagener Schulen zur Beratung und Information über die Sparpolitik der Landesregierung, Unterschriftenaktion im März 1992; Protestveranstaltung der Lehrerverbände in Düsseldorf im Mai.
Der Schüler Jens Mäckel wird für seine Leistung beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen zum Jugendempfang des Bundespräsidenten eingeladen.

1992/93
Gemeinsames Schulkonzert mit Schülerinnen und Schülern unserer Schule und des "Leibniz-Gymnasiums".
Die Bücherei der Schule wird mit der Kinder- und Jugendbücherei Horrem zusammengelegt und in den neu errichteten Räumen der Schule untergebracht.
Das Schülerteam "Orangen-Saft-Killer-Club 1" gewinnt den ersten Platz beim "Planspiel Börse" und wird mit Herrn Müssener nach Hamburg eingeladen.

1993/94
Die 5-Tage-Woche wird eingeführt.
Festwoche zur Feier des 25-jährigen Abiturs vom 15.-18.6.94.
Die Schülerzeitung "Schubkarre" gewinnt den Sparkassenpreis.

1994/1995
Das Kollegium trauert um Frau Monika Blachos und Frau Carla Blaser.
Das Schülercafé unter der Leitung von Frau von Diemar wird eröffnet.
Im Juni `95 errangen die Florettfechterrinnen Jennifer Weil, Martina Feiser, Rabea Wyrwich und Melanie Trösser in Jena die Deutsche Schulmeisterschaft.

1995/96
Das Kollegium trauert um den ehemaligen Kollegen Klaus Streckenbach.
Die Lehrervereinigung "Old Bulls" gewinnt bei einem Börsenspiel der Volksbank.

1996/97
Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Erziehungswissenschaft (Frau Lütteken) und des Literaturkurses (Herr Garritzmann) der Stufe 13 beteiligen sich aktiv an den "Festlichen Tagen Alter Musik" in Knechtsteden.
Der pädagogische Arbeitskreis aus Eltern und Lehrern wird gegründet.
Herr Berger organisiert einen Schüleraustausch mit "Chambéry".

1997/98
Auf Initiative von Herrn Bailly wird "Freiarbeit" in den Klassen 5 und 6 eingeführt.
Der pädagogische Arbeitskreis organisiert Informationsabende zum Thema "Hausaufgaben" für die Eltern der Klassen 5 und 6.
An einem pädagogischen Studientag werden erste Entwürfe eines Schulprogramms erstellt.

1998/99
Da über 150 Kinder für die Klasse 5 angemeldet worden sind, werden sechs 5-te Klassen eingerichtet.
Für die 5-ten Klassen wird das Projekt "Das Lernen lernen" gestartet.
Inszenierung der ersten "Sternenshow" von und für Schülerinnen und Schüler in Eigenenergie von Schülern.
Die Schüler der Leitungskurse Erziehungswissenschaft der Stufe 12 absolvieren ein Sozialpraktikum.
Im Juni `99 organisiert Herr Ahlbory seine letzte Englandfahrt für Schülerinnen und Schüler.

1999/00
Die "Streitschlichter/-innen" nehmen nach einjähriger Ausbildung ihre Tätigkeit auf.
Schulkonzert mit Gästen vom "Aggertal-Gyamnasium" in Engelskirchen (vermittelt durch die ehemalige Kollegin Frau Orendi).
Die Brüder Lukas-Mathias und David Hoffmann erringen zum wiederholten den Titel eines Deutschen Meisters im Kanadier- bzw. Kajak-Fahren.

2000/01
Fahrt zur Expo nach Hannover am 22.8.00 mit ca. 300 Schüler/-innen der Jgst. 9-13 in 6 Bussen unter Leitung von Herrn Breivogel.
Festveranstaltung zum 40-jährigen Bestehen des "Bettina-von-Arnim-Gymnasiums" am 4.4.01.