Allgemeine Informationen zur Mittelstufe am BvA

Die Mittelstufe am Bettina-von-Arnim-Gymnasium

 In den Jahrgangsstufen 7 – 9 behalten die Schülerinnen und Schüler zunächst alle Fächer, in denen sie auch in den Jahrgangsstufen 5 und 6 unterrichtet worden sind. Allerdings gilt auch hier, dass der Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern (Biologie, Physik, Chemie) wie auch in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern (Geschichte, Erdkunde, Politik) epochal stattfindet (s. Stundentafel). Gleiches gilt für die Fächer Kunst und Musik.

 Die Klassen, die in den Jahrgangsstufen 5 und 6 als Lerngruppen bestanden haben, werden mit dem Ende der Jahrgangsstufe 6 aufgelöst. An ihre Stelle treten die Lerngruppen in der zweiten Fremdsprache, die zu Beginn der Stufe 6 eingerichtet worden sind. Diese werden jetzt zu den neuen Klassen. Die neuen Klassen ab der Stufe 7 werden also in der Regel Latein- bzw. Französischklassen sein. Sie bleiben von der Stufe 7 bis zur Stufe 9 bestehen. Mit dem Wechsel der Klassen übernehmen ab der Stufe 7 auch neue Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer die Leitung der Klassen. Dies können jetzt auch Latein- und FranzösischlehrerInnen sein.

 Der Unterricht in den schriftlichen Fächern (Deutsch, Mathematik, 1. und 2. Fremdsprache) bleibt zunächst vierstündig, die nicht-schriftlichen Fächer werden in der Regel zweistündig unterrichtet.

Die „differenzierte Mittelstufe“ (Jahrgangsstufen 8 und 9)

Ab der Jahrgangsstufe 8 werden die schriftlichen Fächer teils nur noch dreistündig unterrichtet. Die damit frei werdenden Wochenstunden bzw. weitere Wochenstunden kommen einem neuen Fach bzw. einer Fächerkombination zugute, das bzw. die von den Schülerinnen und Schülern für die Dauer der Jahrgangsstufen 8 und 9 aus dem Angebot der Schule gewählt wird.

Ein Schüler ab der Stufe 9 kann entweder einen dreistündigen Kurs in einer dritten Fremdsprache (Latein/Französisch/Spanisch) wählen oder er wählt einen dreistündigen Kombinationskurs.

Schüler, die in der Qualifikationsphase der Oberstufe (Stufe 11 und 12) einen Leistungskurs in einer Fremdsprache belegen wollen, müssen nachweisen, dass sie diese Fremdsprache ab der Sekundarstufe I belegt haben. Wer also Spanisch, Latein oder Französisch als Leistungskurs wählen möchte, muss diese Sprache spätestens ab der Stufe 8 belegt haben.

 Die Kombinationskurse integrieren den Unterricht in zwei Fächern als fächerverbindenden Unterricht, wobei die Fächer aus dem gleichen Fachbereich (Beispiele: Deutsch und Kunst; Erdkunde und Geschichte) oder aus unterschiedlichen Fachbereichen (Beispiele: Kunst und Physik; Politik und Informatik) stammen können. Das BvA unterbreitet den Schülerinnen und Schülern ein Wahlangebot, das zurzeit aus folgenden Kombinationen besteht: Deutsch/Kunst, Erdkunde/Geschichte, Geschichte/Politik, Biologie/Physik und Informatik/Mathematik (s. Wahlzettel).

Die sogenannten Differenzierungskurse sind in ihrer Bedeutung aufgewertet worden. Es sind Kurse mit schriftlichen Arbeiten; sie zählen jedoch nicht zur Fächergruppe I (Kernfächer), sondern zur Fächergruppe II.

Unser Ergänzungsstundenkonzept

Jeder Schüler erhält pro Schuljahr 2 Stunden Unterricht als Ergänzungsunterricht neben den Kernstunden. Für die Mittelstufe gilt folgende Verteilung der Ergänzungsstunden:

 In der Jahrgangsstufe 7 wird eine Ergänzungsstunde der zweiten Fremdsprache (L/F) zugerechnet. Im zweiten Lernjahr treten häufig erste Schwierigkeiten auf, ihnen soll im Rahmen einer weiteren Stunde durch die Möglichkeit individueller Förderung begegnet werden. Eine weitere Ergänzungsstunde kommt dem musischen Fach zugute, wodurch den oft hohen Leistungsanforderungen im Ganzen durch Stärkung der kreativen Persönlichkeitskräfte begegnet werden soll.

 In der Jahrgangsstufe 8 kommt eine Ergänzungsstunde dem Fach Englisch zugute, das ansonsten jetzt schon auf drei Wochenstunden reduziert ist. Eine weitere Ergänzungsstunde geht an die Fächer im Wahlpflichtbereich II (Differenzierungskurse), die mit nunmehr drei Wochenstunden dem Bildungsauftrag eher gerecht werden können.

In der Jahrgangsstufe 9 geht eine Ergänzungsstunde an die Fächer des Wahlpflichtbereichs II (vgl. Stufe 8), eine weitere Ergänzungsstunde kommt der individuellen Förderung jedes Schülers in einem Kernfach zugute, dem der Schüler zugewiesen wird oder das er wählt. Im letzten Jahr vor Eintritt in die Oberstufe sollen etwaige Schwächen bearbeitet und Stärken gefördert werden. Auf drei Niveaus nehmen Schüler an Kursen in den Kernfächern (D, M, E, L, F) teil: besonders leistungsstarke Schüler besuchen Kurse, die sie in ihrer eigenständigen Arbeitsweise unterstützen und in Projekten selbstständigen Arbeitens begleiten; Schüler mit Leistungsschwächen in einem Fach erhalten in oft kleinen Kursen individuell Förderung zur Bearbeitung ihrer Minderleistungen; Schüler im mittleren Leistungssegment können wählen, in welchem Fach sie Unterstützung erhalten möchten. Die Förderung kann nach dem ersten Halbjahr zu einem anderen Schwerpunkt wechseln.

Lernstandserhebung in der Jahrgangsstufe 8

Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 nehmen an den zentralen Prüfungen, den sogenannten Lernstandserhebungen (LSE), teil, die in Deutsch, Englisch und Mathematik durchgeführt werden. Die LSE dienen dem Zweck, Lernstandards zu sichern.

Über die Ergebnisse der LSE bekommen die Schülerinnen und Schüler in einer Stunde Auskunft, die Hefte der LSE und weitere Auswertungen erfolgen aber erst zu einem späteren Zeitpunkt (Ende des 1. Halbjahres des nachfolgenden Schuljahres).

Alle Informationen zu den LSE sind an folgender Stelle einsehbar: http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lernstand8/aktuelles

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