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Dormagen
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Dormagen - eine Stadt zwischen ausgedehnten Wäldern und Rheinauen. Auf 86
Quadratkilometern leben hier über 62.000 Einwohner in zwölf Stadtteilen. Aufgrund der
guten Verkehrsanbindungen an die Autobahn 57, die Bundesstraße 9 und den Schienen- und
Wasserwege, die Nähe zu den Flughäfen Köln und Düsseldorf hat Dormagen beachtliche
Vorteile als Wirtschaftstandort. Soziale und kulturelle Einrichtungen sorgen dafür, daß
es sich in Dormagen gut leben läßt. In allen Stadtteilen gibt es Bürgerhäuser oder
Bürgersäle, die verschiedenen Vereinen zur Verfügung stehen. [ nach oben ]
Geschichte Die eigentliche Entwicklung Dormagens beginnt in der Römerzeit. Zwischen 393 und 402 diente Dormagen als römisches Lager und Kastell. Nach den Römern haben sich die Franken in Dormagen niedergelassen, und 796 wurde Nievenheim zu deren Gauhauptstadt. Im Mittelalter entstanden Zons, Delhoven, Gohr und Hackenbroich. In diesen Jahren wurde Dormagen von kriegerischen Auseinandersetzungen erschüttert. Bei diesen Schlachten wurde Zons fast zerstört und wieder neu aufgebaut. 1372 erklärte Erzbischof Friedrich II. von Saarwerden Zons zur Zollstation für die Schiffahrt. Im 17. Jahrhundert wurde Dormagen zu einer preußischen Poststation umfunktioniert. Französische Truppen ritten ein Jahrhundert später in Dormagen und Zons ein. Folgen dieses Einmarsches waren die Plünderung des Klosters Knechtsteden und die Integrierung von Dormagen und Zons in den französischen Staat. Nach dem Wiener Kongreß 1815 gelangen die Rheinlande zur preußischen Monarchie. Mit dem Bau der Zuckerfabrik im Jahre 1864 begann in Dormagen die Industrialisierung. 1895 folgte eine Brauerei. Aber erst mit der Ansiedlung des Bayer - Werkes 1916 gelang Dormagen der Durchbruch zum Industriestandort. Nach den beiden Weltkriegen wurde Dormagen von alliierten Truppen besetzt. [ nach oben ]
Kultur Schaut man in den Dormagener Veranstaltungskalender, findet man dort ein reichhaltiges Programm an kulturellen Angeboten von der Musikschule, Volkshochschule bis zum Theater. In der Aula unserer Schule und im Kulturhaus kommen die Besucher ganz auf ihre Kosten. Dort sorgten bekannte Größe wie zum Beispiel Harald Schmidt , Lisa Fitz oder Gabi Köster für ausverkaufte Ränge. Die Brauchtumspflege gehört zu wichtigsten Traditionen in Dormagen. Jedes Jahr begehen die zwölf Schützenvereine und Bruderschaften ihr eigenes Schützenfest. Während des Karnevals finden in Dormagen zahlreiche Prunksitzugen statt.Die Jecken sind aber auch auf den Straßen unterwegs. In jedem Ortsteil findet ein Karnevalsumzug statt. [ nach oben ]
Sport Dormagen ist sowohl im Breiten-, als auch die Spitzensport die Sportstadt Nr. 1 in der Region. In den vergangenen Jahrzehnten stellte Dormagen an den Olympischen Sommerspielen teilweise mehr Teilnehmer als ein Kleinstaat. Das Aushängeschild ist - nein war - der Handball-Bundesligist TSV Bayer Dormagen, der es 1993 sogar bis zum Endspiel im Europapokal brachte. Der Spitzensport wird honoriert: In der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße ist ein begeisterungsfähiges Publikum zuhause. Der äußere Rahmen wird sich mit dem geplantem Bau einer komfortablen Großsporthalle, die mehr als 2.000 Besuchern Platz bieten soll, noch verbessern. Unter dem Bayer-Kreuz werden aber auch erfolgreich die Klingen gekreuzt. Jährlich findet in Dormagen die Internationalen Fechtmeisterschaften statt. In Dormagen gibt es 52 Sportvereine, denen ein Drittel der Einwohner angehören. Wie aktiv Dormagener sind, bewies der "Challenge Day" am 27. März 1992, an dem tausende Dormagener durch ihren sportlichen Ehrgeiz ihrer Stadt zum Sieg des Städtewettkampfes verhalfen. Jeder Ortsteil verfügt über eine Turnhalle. Dazu gibt es fast überall Sportplätze. In der Zonser Heide und im Tannenbusch können Jogger auf den Trimmpfaden ihre Kondition ausbauen. Wer es ruhiger liebt, kann auf der Bahnengolfanlage seine Fähigkeiten unter Beweis stellen oder sich einem der zahlreichen Kegelclubs anschließen. [ nach oben ]
Freizeit Im oftmals hektischen Berufsleben sehnt sich der Mensch nach Ruhe und Erholung. Dormagener brauchen dafür nicht in die Ferne zu schweifen, denn sie besitzen in ihrer Stadt genügend Naherholungsmöglichkeiten. Im eher waldarmen Kreis Neuss besitzt Dormagen die meisten Laub und Nadelholzflächen. Die Zonser Heide, die zur Zeit der Erikablüte ein einziges Farbenschauspiel darstellt, lädt ebenso wie der Mühlenbusch, Chorbusch, Knechtstedener Wald und die Rheinwiesen zu gemütlichen Spaziergängen ein. Tierfreunde, Jogger und Wnaderfreunde schätzen den Delhovener Tannenbusch gleichermaßen. Dort gibt es neben Freigehegen mit Wildschweinen, Meerschweinchen, Auerochsen und Fasanen weitere rund 200 Tiere zu bestaunen. Interessante Landschaftsgeschichte kann man im Geopark, der wertvolle Steine zu bieten hat, kennenlernen. Bei Läufern beliebt ist der rund drei Kilometer lange Trimmpfad des Tannenbuschs. Badefreunde können sich entweder an den vielen Baggerseen austoben oder einige Runden im beheitzen Bayer Bad "Römer-Therme" drehen. [ nach oben ]
Das Wappen der Stadt Das heutige Wappen der Stadt Dormagen hat sich aus dem Wappen
von 1935 entwickelt. Das
damalige Amtswappen zeigte auf der linken Seite St. Michael, den Namenspatron der
Hauptpfarre in Dormagen. Auf der rechten Seite untereinander angeordnet sind der Jülicher
Löwe und das Kurkölnische Kreuz zu sehen. Der Bezirk der heutigen Stadt Dormagen und des
damaligen Amtesgehörten im Mittelalter teilweise zu Kur-Köln und teilweise zu
Jülich-Berg. Das heutige Wappen der Stadt Dormagen hat das alte Wappen in wesentlichen
Teilen aufgegriffen.
St. Michael als Namenspatron der Pfarre ist nicht mehr zu sehen. Der Jülicher Löwe und
das Kurkölnische Kreuz werden durch die Symbolisierung des Rheinstroms, an dem Dormagen
liegt, voneinander getrennt.In den Originalfarben ist das unten liegende Kurkölnische Kreuz als schwarzes Kreuz auf silbernem Grund zu sehen. Auf dem heute gebräuchlichen Druck ist der silberne Grund weiß gehalten. [ nach oben ]
Zons - das "rheinische Rothenburg" Touristischer Anziehungspunkt Dormagens ist der Stadtteil Zons. Die im 14. Jahrhundert von Erzbischof Friedrich von Saarwerden gegründete ehemalige kurkölnische Zollstadt wird aufgrund ihrer gut erhaltenen mittelalterlichen Mauern und Türme auch das "rheinische Rothenburg" genannt. Jahr für Jahr lockt die alte Zollfeste eine Million Besucher in ihren Bann. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten im schmucken und gemütlichen Altstadtkern zählt der mächtige Rheinturm, der im Jahre 1388 als krönender Abschluß einer Gesamtbefestigung fertiggestellt wurde. Aber auch der Juddeturm, ein schlanker, hoher Rundturm mit barocker Haube und "Laterne", und der Mühlenturm mit seinem im Innern noch vollständig erhaltenen hölzernen Mahlwerk aus dem Jahre 1694 sind neben dem Rheinanlegerplatz und dem mittelalterliche Stadtmauern beliebte Fotomotive. Besonders bemerkenswert ist die Südseite der Stadtbefestigung. In ihrer ganzen Breite ist ihr nämlich ein "Zwinger" vorgelagert, dessen Mauer am Mühlenturm beginnt und sich in einer Höhe von rund zwei Metern und einer Entfernung 28 Metern parrallel zur Stadtmauer hinzieht. Auch verschiedene Veranstaltungen wie der "Matthäusmarkt", ein mittelalterlicher Handwerkermarkt, die Märchenspiele auf der Freilichtbühne, Kunstmärkte, Schützenfest und Mühlenfest locken die Besuchermassen in die Zollfeste. |
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