Spanisch: Studienfahrten |
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Studienfahrt nach Barcelona
Die seit drei Jahren regelmäßig durchgeführte Studienfahrt der Spanischschüler der Stufe 12 hatte zwei grundlegende Neuheiten zu bieten: zum Einen nahmen zum ersten Mal auch Schüler des Spanisch-Lks an der Fahrt Teil, die nicht vom BvA, sondern von den Koop-Schulen (Leibniz-Gymnasium und Bertha-von-Suttner-Gesamtschule) kommen, und zum Anderen hieß das Ziel dieses Mal nicht wie in den vorangegangen Jahren Madrid, sondern es ging ins Herz Kataloniens: Barcelona. Neben der Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten (allem voran natürlich die weltbekannten, im Stil des modernisme entstandenen Bauwerke Gaudís, darunter auch die Sagrada Família) und einer ausgiebigen Stadtführung, die vor allem durch die sehr offene sowie lebenslustige Stadtführerin zu überzeugen vermochte, stand ein anderes Thema im Vordergrund, das direkten Anschluss an die abiturrelevante Problemfrage des bilingüismo (die Zweisprachigkeit) in Katalonien anknüpfte. Zu diesem Zwecke war ein Interview mit den in Barcelona wohnenden Menschen eingeplant, das sich mit genau dieser Problematik befassen sollte. Dieses erwies sich entgegen der Erwartung vieler Schüler als eines der Highlights der Studienfahrt, denn es bot zum ersten Mal nach etwa eineinhalb Jahren Spanischunterricht an der heimischen Schule die Möglichkeit, das Gelernte (sogar mit großem Erfolg bei allen Gruppen!) in die Tat umsetzen zu können. Die großteilig gemeinsam verbrachten Abende (beispielsweise ein fakultativ angebotener Kino-, sowie Theaterbesuch), die ausreichende Möglichkeit zur Eigengestaltung der Tage und das abschließende Essen in einer traditionellen Tappasbar rundeten das von allen gleichermaßen als sehr positiv empfundene Gesamtbild von Barcelona und der gesamten Studienfahrt ab. Das für Lehrer und Schüler gleichermaßen gelungene kulturell-sprachliche Erlebnis und der für eine Klassen- bzw. Studienfahrt gewöhnliche Faktor des Spaßes sollte für jeden kommenden Spanischschüler der Stufe 12 Grund genug sein diese einmalige Chance unter keinen Umständen zu verpassen.
Stefan Odrowski
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