Voyage à Saint-Malo en octobre 2010

 

Lundi, le 4 octobre 2010

Le premier jour nous sommes arrivés en France, à Saint Malo. Il a plu et nous sommes allés dans un centre avec beaucoup de magasins. Il s’appelle <la Madeleine>. Enfin nous avons rencontré les familles chez qui nous avons habité.

 

 

Montag, 4.10.2010: Hinfahrt und Ankunft

 

4.00 Uhr - der Wecker klingelt! Und direkt ist wieder dieses komische Gefühl im Bauch. Vor Aufregung bekommen wir zum Frühstück nichts herunter und auch sonst ist alles ziemlich hektisch. Mama fragt noch nach dem Umschlag mit Versicherungskarte und Reisepass und schon geht‘s los zur Schule, denn dort ist um 5.15 Uhr der Treffpunkt vereinbart. Nachdem die letzten „Franzosen“ eingetroffen sind, verabschieden sich alle noch von ihren Eltern. Wir sind tierisch gespannt, was uns in Frankreich erwartet, doch erst einmal kommt die ca. 13-stündige Busfahrt. Wir gucken einige Filme und sollen versuchen ein bisschen zu schlafen, doch das ist am Anfang fast unmöglich. Nach einiger Zeit schlafen ein paar, aber der Großteil ist immer noch wach und beschäftigt sich zum Beispiel mit: Musik hören, Rätsel spielen oder Fotos machen (...). So geht die Zeit schnell vorbei und schließlich kommen wir dann um 16³° Uhr - eine Stunde zu früh - in Saint Malo an, wo wir dann zuerst ins Einkaufszentrum "La Madeleine" gehen, um uns ein bisschen die Zeit zu vertreiben. Einige kaufen sich Andenken und alle gucken sich ein bisschen um. Danach gehen wir zurück zu unserem Bus, der uns endlich zu dem Parkplatz bringt, an dem wir unsere Gastfamilien treffen. Mit ihnen fahren wir dann "nach Hause". Dort gibt es zuerst Abendessen - sozusagen das erste Kennenlernen - und letztendlich gehen nach der anstrengenden Hinfahrt alle ab ins Bett, denn wir sind hundemüde und geschafft!

 

 

Mardi, le 5 octobre 2010

Le deuxième jour nous sommes allés à l’école. Malheureusement il a plu encore et nous sommes allés dans un centre commercial, mais ce n‘était pas <la Madeleine>, c’était <la Découverte>. Après nous sommes allés <Intra Muros> et plus tard nous sommes allés chez les familles.

 

 

Dienstag, 5.10.2010: Saint Malo; Intra Muros (Altstadt)

 

Schon am gestrigen Abend war die Vorfreude groß, denn heute ist um 10°° Uhr Treffpunkt in der Schule. Leichte Ironie - denn eigentlich will keiner, aber alle müssen! Nachdem der erste Schock überstanden ist, teilen wir uns dann in drei ungefähr gleich große Gruppen, welche anschließend jeweils in unterschiedliche Räume eingeteilt werden. Insgesamt haben wir drei Stunden Unterricht à 40 Minuten, bei drei verschiedenen Lehrern. Wir lernen ein unbekanntes Wort zu umschreiben, uns vorzustellen und schließlich spielen wir noch ein Spiel. Als wir endlich aus der Schule heraus kommen, regnet es zu allem Überfluss, genau wie schon am Morgen. Deshalb gehen wir ins nahegelegene Einkaufzentrum "Le Découverte" um unser Lunchpaket im Trockenen zu verzehren. Als alle fertig sind fahren wir dann nach Saint Malo "Intra Muros" (Altstadt). Dort bilden wir zwei Gruppen, von denen die erste einen Stadtrundgang macht, während die andere die Stadtmauer besichtigt bzw. den tollen Ausblick von dort genießt. Nach 90 Minuten wechseln die Gruppen dann. Leider haben wir den ganzen Tag nur Pech mit dem Wetter, weil es nur regnet und somit ist auch die Stadtmauer seeehr rutschig!! !Ausrutschgefahr! Danach können wir noch zwei Stunden in kleinen Grüppchen von mindestens drei Personen durch die Stadt gehen, doch das ist nach soviel schlechtem Wetter und nach ausführlicher Besichtigung der Stadt dann ein bisschen langweilig. Am Abend kommen wir um ungefähr 19 Uhr in den Familien an und sind wie gestern sehr geschafft und müde!!

 

Mercredi, le 6 octobre 2010

Le troisième jour nous sommes allés à Cancale pour visiter une ferme marine. Là, il y avait beaucoup d’huîtres. Nous avons aussi mangés des huîtres. Après nous sommes allés à Dinan. Et á Saint Malo nous avons mangé des crêpes.

 

 

Mittwoch, 6.10.2010: Cancale und Dinan

7:30 Uhr, der Wecker klingelt. Erst einmal ab unter die Dusche und dann in die Küche, unser Lunchpacket schnappen und schnell frühstücken. Wir treffen uns an der Schule und fahren von dort aus zur Austernzucht von Cancale. Dort erfahren wir etwas über Austern und ihre Haltung. In einem Museum kann man noch mehr über Muscheln erfahren. Da sehen wir riesige und auch ganz kleine Muscheln. Auf der Fahrt nach Dinan sind alle schon sehr gespannt. In Dinan machen wir zuerst eine Stadttour und nachher etwas in Gruppen. Als wir anschließend im Bus sitzen und zurück nach Saint Malo fahren, um dort in einer Crêperie zu essen, sind alle schon sehr hungrig. Wir haben vier Möglichkeiten: Galette mit Eiern und Schinken, Galette mit Eiern, Schinken und Tomaten, Crêpes au sucre und Crêpes au chocolat. Es ist nicht lecker, denn die Schokolade schmeckt vielen von uns nicht und der Crêpeteig ist am Rand sehr trocken. Wir machen uns anschließend auf den Weg zu unseren Familien. Dort überlegen wir schon wie der nächste Tag in der Schule und am Cap Fréhel wohl aussehen wird.

 

 

Jeudi, le 7 octobre 2010

Le quatrième jour nous sommes allés à l’école. Ensuite nous sommes allés dans le centre <la Madeleine>. Puis nous sommes allés du Cap Fréhel au Fort Lalatte - nous avons marché trois heures! À Saint Malo nous nous sommes promenés <Intra Muros> pour une heure.

 

Donnerstag, 7.10.2010: Cap Fréhel und Fort Lalatte

Der Tag beginnt genau wie schon der Dienstag mit 2 Stunden Schule, in denen wir 3 Unterrichtsstunden haben. Wieder mit den 3 Lehrern von zuvor. Diesmal jedoch lernen wir die Körperteile des Menschen auf französisch, einen Dialog in einer Bäckerei zu führen und letztendlich bearbeiteten wir ein Blatt über Frankreich allgemein. Anschließend gehen wir ins Einkaufscenter „La Madeleine“ und haben dort eine Stunde Shoppingzeit. Nachdem die Stunde recht schnell vergangen ist, gehen wir zurück zu unserem Bus, der uns dann nach einer Stunde Fahrt zum Cap Fréhel bringt. Dort freuen wir uns total über den tollen Ausblick und die vielen wunderschönen Fotos. Frau Seiler-Lorenz meint, wir wandern ca. eine Stunde, doch als wir nach längerer Zeit endlich ankommen, stellen wir fest, es waren drei!! Das Wetter war während der gesamten Wanderung toll und man konnte in luftigen Anziehsachen bleiben. Nach der Wanderung steigen alle wieder in den Bus, wo sich ein bisschen ausgeruht werden kann. Der Busfahrer fährt uns schließlich wieder nach Saint Malo, wo wir eine Stunde Freizeit haben, um „Intra Muros“ zu gehen.

 

 

Vendredi, le 8 octobre 2010

Le cinquième jour nous sommes allés à Dinard. C’était très beau. Nous avons fait une promenade. D’abord nous n’avons pas trouvé le bon chemin, mais ce n’était pas grave. La plage était très proche. Après nous sommes allés au Grand Aquarium. À 20 heures nous sommes partis pour Dormagen.

 

Freitag: Dinard und Aquarium

Um ca.8:30 Uhr treffen wir uns alle an der Bushaltestelle, die sich hinter dem Einkaufszentrum befindet. Dort warten wir auf den Bus, der uns in die Nähe der Ablegestelle der Fähre bringt. Draußen ist es bewölkt und wir steigen in den Bus, plötzlich fängt es an wie aus Eimern zu regnen. Nach einiger Zeit kommen wir dann an der Ablegestelle an. Es regnet nun nicht mehr so stark. Während wir warten, machen manche Fotos. Plötzlich holt jemand etwas zu Essen heraus und die Möwen kommen von überall, sie wollen gefüttert werden. Zum Glück kommt die Fähre und die Möwen sind auch schon weg. Ein paar von uns gehen nach hinten oder vorne, wo es keine Überdachung gibt. Endlich kommen wir in Dinard an, das Wetter ist besser und es hat aufgehört zu regnen. Zuerst geht es zum Strand. Auf dem Weg dorthin verlaufen wir uns erneut, was jedoch nicht so schlimm ist, da der Weg zurück nicht lang ist. Um zum Strand zu kommen, müssen wir einen teils glitschigen Weg entlanggehen, der kein Geländer hat!! Nach dem Fußmarsch kommen wir endlich am Strand an. Einige von uns ziehen die Badesachen an und springen ins Wasser, welches jedoch eiskalt ist. Wir laufen mehrmals hinein und überwinden uns unterzutauchen. Wir bleiben eine halbe Stunde länger. Was eigentlich alle freute. Danach gehen wir zurück zur Fähre um nach Saint Malo zu fahren. Wir fahren zuerst mit dem Bus und gehen dann zum Aquarium. Vor dem Aquarium machen wir noch eine kurze Rast und dann gehen wir hinein. Zuerst gucken wir uns in dem Shop um, in dem es viel zu „entdecken“ gibt. Danach verstauen wir Jacken und Rucksäcke in einer Truhe und es geht los mit der Führung (die ist zum Glück auf Deutsch!). Als erstes gehen wir in einen Raum, in dem es von der Decke tropft. Dort ist der Eingewöhnungsraum für Fische. Direkt daneben war die Küche, aus der das Futter für die Meerestiere stammt, die einzeln gefüttert werden. Danach lernen wir viel über Korallen (das sind Tiere, keine Pflanzen!!), verschiedene Fische, japanische Riesenkrabben, Haie, Schildkröten usw. Auch sehen wir Baby-Plattfische. Danach gehen wir zur Streichelstation, wo wir Muscheln in die Hand nehmen können, das hört sich jetzt uninteressant an, ist es aber nicht. Nachdem man das Wasser raus lässt, geht die Schale nach einiger Zeit auf und die Muschel „spuckte“ das Wasser raus. Dann kann man noch Seesterne, Flundern und eine Art kleinen Hai anfassen und sogar einen Rochen! Als letztes geht es dann auf U-Boot Fahrt, was sehr toll ist. Es ist ein Fluss, in dem sich eine Art Gondel befindet. Man muss einen dieser Gefährten besteigen und eine Treppe herunter gehen. Im Inneren des U-Bootes befinden sich 4 Sitze und ein rechteckiges Guckloch, durch das man ins Wasser sehen kann. Jessica, Patricia, Kim und ich nehmen Platz und warten bis sich das Boot in Bewegung setzt und die Beleuchtung ausgeht. Nach einiger Zeit öffnet sich eine Luke und wir können Fische sehen, die direkt vor unseren Augen umher schwimmen. Auch Ägypter aus Stein kann man sehen. Nach der aufregenden Fahrt geht es nochmal zum Streichelbecken. Danach in den Shop, wo sich manche das ein oder andere Andenken kaufen. Danach geht es zum nächsten Einkaufszentrum, wo sich ein paar Kinder Sachen für die Fahrt kaufen. Anschließend geht es erst einmal zu den Gastfamilien, wo gegessen wird und Koffer gepackt werden. Die Gastfamilien begleiten uns zum Bus, wo wir unser Gepäck verstauen. Danach verabschieden wir uns und steigen in den Bus. Wir fahren ca. 20 Uhr los. Ein paar Kinder wollen unbedingt die Nacht durchmachen. Um ca. 21 Uhr wurde abgestimmt, welchen Film wir uns ansehen möchten. Am Ende entscheiden wir uns für „New Moon“. Um ca. 2 Uhr schliefen auch die meisten, bis auf einige wenige. In Belgien verabschieden wir uns von unserem bisherigen Busfahrer und wir bekommen den Juniorchef, der uns bei der Hinfahrt bereits ein Stück begleitet hat. Viel früher als erwartet kommen wir (müde) um ca. 6 Uhr morgens in Dormagen an, wir verabschieden uns von unseren Freunden und unsere Eltern bringen uns nach Hause. Die ganze Fahrt war sehr schön und ich würde so etwas gerne nochmal machen.

 

 

Texte français: Tim M., Patrick W.

Deutscher Text: Katharina G., Laura D. und Eva J.

Photos /Fotos: Anne P.

Rédaction / Redaktion: H.Seiler-Lorenz

 

 

 

 

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