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Biologie: Klang meines Körpers
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Vom 14. bis zum 25. März 2011 ist im Foyer vor der Aula des Bettina-von-Arnim- Gymnasiums eine Ausstellung mit dem Thema „Klang meines Körpers – Kreative Wege aus der Ess-Störung“ aufgebaut. Der Träger dieser Ausstellung ist der Diözesan-Caritasverband, der diese Wanderausstellung unserer Schule für die 14 Tage zur Verfügung stellt. Die Ausstellung wurde von fünf jungen Frauen, die an Magersucht erkrankt waren, während ihrer Behandlung zusammen mit ihrer Musiktherapeutin und einer Grafikerin entwickelt. Über Texte, Collagen und ausgewählte Musikstücke kommen die Betroffenen selbst zu Wort. Damit bietet die Ausstellung neben sachlichen Informationen die Möglichkeit, Einblicke in die Innenwelt von Betroffenen zu gewinnen und ihren Umgang mit der Krankheit kennen zu lernen. Dabei ist das Interesse nicht so sehr das Krankheitsbild in den Vordergrund zu rücken, sondern Wege zu zeigen, aus dieser Krankheit herauszukommen. Das Projekt startete 2006 in Bamberg und wurde 2007 mit dem bayerischen Gesundheits- und Präventionspreis ausgezeichnet. Der Diözesan-Caritasverband setzt diese interaktive Ausstellung zur Prävention von Ess-Störungen im Erzbistum Köln ein und stellt sie Schulen bzw. sozialen Einrichtungen zur Verfügung. Ess-Störungen haben in den letzten Jahren bei Jugendlichen deutlich zugenommen. Sehr viele Mädchen, aber auch zunehmend Jungen leiden unter den Symptomen der Erkrankungen wie Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht. Aus diesem Grunde sind Aufklärung und Prävention für die Jugendlichen sehr wichtig. Die Ausstellung wird während der Projekttage in den 9. Klassen genutzt. Interessierte Eltern der Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen können sich an einem Informationsabend mit Führung durch die Ausstellung am Dienstag, den 15.3.2011 (von 19.30 bis ca. 21.30 Uhr ) , mit der Problematik Ess-Störung auseinandersetzen. Die Veranstaltung wird von Andrea Groß-Flunkert vom Caritasverband Neuss moderiert und steht unter dem Motto "Alles was wir Eltern über Essstörungen wissen sollten – wir unsere Kinder aber niemals fragen würden". Im Begleittext zur Ausstellung wird verdeutlicht, dass die Erkrankten ihren „Zustand oft mit einer monoton und dumpf klingenden Melodie, die sich über ihr Leben legt und Gefühle von innerer Leere und Wertlosigkeit zurücklässt“, beschreiben. Hoffentlich sind die Ausstellung und die begleitenden Aktionen ein kleiner Schritt der Prävention, damit der „Klang“ des Körpers unserer Jugendlichen diesen Misston nicht erfährt.
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