Aktuelles

 

 

 

 

06-Feb-2012

Anmeldetage am BVA

Bald ist es soweit – das Bettina-von-Arnim Gymnasium öffnet seine Pforten für die Kinder, die im August 2012 ihren Start in die weiterführende Schule machen wollen. Erfahrungsgemäß gibt es in diesem Zusammenhang bei Eltern und Kindern eine Reihe von Fragen. Wir haben die häufigsten hier zusammengestellt:

 

Wann genau sind die Anmeldezeiten?

Donnerstag, 01. 03. 2012, 9.00 - 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr

Freitag, 02. 03. 2012, 9.00 - 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr

Samstag, 03. 03. 2012, 9.00 – 12.00 Uhr

Zu diesen Zeiten können Sie einfach zu uns kommen. Eine gesonderte Terminvereinbarung ist nicht nötig.

 

Wo findet die Anmeldung statt?
Im Sekretariat des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, Haberlandstr. 14,  41539 Dormagen.

 

Ist es wichtig, möglichst früh zu erscheinen, damit mein Kind einen Platz sicher hat?
Nein, die Reihenfolge der Anmeldungen ist unwichtig, wer erst am Samstag kommt, hat keine Nachteile.

 

Was muss ich zur Anmeldung mitbringen?

  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Zeugnis des 1. Halbjahres, Kl. 4
  • 1 Passbild
  • ggf. Sorgerechtsverfügung, sowie Vollmacht des 2. Sorgeberechtigten Elternteils, wenn nur ein Elternteil zur Anmeldung kommen kann
  • Meldebögen der Stadt Dormagen

 

Kann ich mein Kind anmelden, auch wenn es keine Gymnasialempfehlung hat?
Ja, sie sind frei in der Wahl der Weiterführenden Schule. Im Interesse Ihres Kindes möchten wir aber gern ein Gespräch mit Ihnen führen und gemeinsam überlegen, welches der richtige Weg für Ihr Kind ist.

 

Wird es auch sonst ein Gespräch geben?
Ja, wenn Sie es möchten.

 

Sollte ich mein Kind auf den Anmeldetermin in irgendeiner Form vorbereiten?
Nein, Sie sollten Ihr Kind nicht vorbereiten. Es wird keinen Test oder ähnliches geben. Uns ist es aber wichtig, Ihr Kind am Anmeldetag persönlich kennenzulernen.

 

Kann ich mich, meine Tochter oder meinen Sohn zu diesem Termin auch für die Oberstufe anmelden?
Ja, dazu müssen Sie Kopien des Zeugnisses der Klasse 10.1. und der Geburtsurkunde mitbringen. Die Anmeldung muss von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden. Alles Weitere klären wir in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Ihnen.

 

Kann ich mein Kind auch am BvA anmelden, wenn es nicht in Dormagen wohnt?
Ja.

 

Und wenn ich noch andere Fragen habe?
Dann rufen Sie uns an.
Frau Rings und Frau Dannenberg, unsere Damen im Sekretariat, helfen Ihnen gerne weiter:
(Tel. 02133-245530)

 

 

Handzettel mit den Anmeldeterminen
Download als pdf-Datei

 

 

 

 

 

 

 

 

28-Jan-2012

Dritter Kennenlern-Nachmittag für Kinder der 4. Klassen

 

Das Bettina-von-Arnim-Gymnasium lädt herzlich ein zum 3. Kennenlern-Nachmittag für Kinder der 4. Klassen am

Donnerstag, den 2. Februar 2012 von 15 Uhr – 16.30 Uhr.

Die Fachschaft Musik stellt sich mit ihrem Konzept für die sogenannte „Streicherklasse“ vor. Die Kolleginnen erklären, wie der Unterricht , der in Zusammenarbeit mit der Musikschule Dormagen durchgeführt wird, mit den Streichinstrumenten Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass in der 5. und 6. Klasse gestaltet wird. Kinder der jetzigen Streicherklasse führen dabei ihre Instrument vor. Alle interessierten Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen sind herzlich eingeladen mitzumachen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

09-Jan-2012

...und nun sagen wir dir, Marianne: Tschüß, mach`s gut, auf Wiedersehen!

Nach hundert Jahren verlässt Marianne Balkenborg das BvA und geht in den Ruhestand. Pfui! Herz, Seele, Ersatzmutti und, achja, Sekretärin in allen Lebenslagen warst du. Wenigstens eine kleine Feier wollten wir dir spendieren.

Letzter Schultag vor den Weihnachtsferien. Die Aula wird zur Bühne eines bewegenden Abschieds und zugleich eines Wiedersehens mit alten Bekannten. Bekannten, die Marianne Balkenborg ihr Schulleben lang oder kurz begleitet haben.

Den musikalischen Auftakt legt das Schulorchester unter Leitung von Julia Heuser hin (Titelmusik zu Tolkiens „Der Herr der Ringe“, Die Rückkehr des Königs), dann folgt eine Ehrung durch Schulleiter Lindner. Dieser betont den Eigensinn Balkenborgs, der untrennbar verbunden ist mit festen Meinungen und dem Mut diese auch zu vertreten; geboren aus Menschenkenntnis, Zugewandtheit und schwäbischem Dickschädel. Es ist eine humorvolle, von Respekt geprägte Rede, und es wird deutlich, dass (neuer) Schulleiter und (dienstältere) Sekretärin einen guten Weg gefunden haben, sich in der sehr kurzen Zeit ihrer Zusammenarbeit zu arrangieren.

Bernd Balkenborg, als Bandmusiker vieler Instrumente mächtig, der das Geschehen neben seiner Frau auf der Bühne verfolgt, wird mit einem Oboenkonzert eingespielt, zwar nicht live, sondern als Konserve, aber der Wirkung des Andante kann das nichts anhaben. Wehmut macht sich breit.

Es folgt Bernhard Schieren, langjähriger Schulleiter des BvA und bis auf die letzten zwei Jahre Balkenborgs unmittelbarer Dienstvorgesetzter. Schierens Rede ist gespickt mit trockenen Anekdoten und Episoden aus dem gemeinsamen Dienstleben; er erlaubt sich – wie schon bei der Rede zu seiner eigenen Verabschiedung – keinerlei Sentimentalität, oder er tarnt seine Gefühle wenigstens hervorragend unter ironisch verbrämten dienstlichen Floskeln. Unüberhörbar ist bei ihm der tiefe Respekt vor der Dienstauffassung Balkenborgs, ihrem Pflichtgefühl und ihrer Menschlichkeit. Am Ende eine herzliche Umarmung.

Renate Rahnenführer, Veteranin des BvA, dankt im Namen des Initiativkreises „Brücke zwischen Dormagen und Krakau“ gemeinsam mit Christoph Gnaß und Jan Philip Hohl der Abschied Nehmenden. Balkenborg hat über Jahre hinweg den Austausch Jugendlicher mit der polnischen Metropole nicht nur wohlwollend begleitet und unterstützt; sie hat an vielen Begegnungen in Krakau wie in Dormagen selbst teilgenommen und – was für sie eine Selbstverständlichkeit war – sie war Gastgeberin für polnische Lehrkräfte, die den Austausch begleitet haben. Ohne viel Aufhebens davon zu machen.

Frau Schönen-Hütten von der Stadt Dormagen hätte Balkenborg gern gedankt; aufgrund einer Terminverschiebung, die das BvA zu verantworten hat, konnte sie diesen Dank leider nicht persönlich weitergeben. Das BvA möchte sich dafür noch einmal in aller Form bei Frau Schönen-Hütten entschuldigen.
Die gesamte SV verabschiedet sich mit roten Rosen und herzförmigen Luftballons, zu denen (als Akrostichon) Kurzcharakteristika Marianne Balkenborgs („B wie Besonders“) gesprochen werden.
Carola Westerheide für die Schulpflegschaft des BvA nimmt mit Exupery (Der kleine Prinz) Bezug auf verlorene und gewonnene Zeit und Beate Rodehutskors für den Förderverein dankt Balkenborg für die langjährige Zusammenarbeit.

Dr. Oberkampf ehrt Balkenborg mit einer Adaption des Song der Eliza aus dem Musical My Fair Lady in Gestalt eines Gesangsbeitrage, bei dem sie sich selbst auf dem Klavier begleitet; Jürgen Bailly und Rainer Möldgen geben ein Griechisches Intermezzo zum besten, bevor Helmut Garritzmann SOS funkt und in seiner Rede sowohl den Verlust Balkenborgs in den Äther sendet als auch – mit dem Verlesen eines fingierten Antwortschreibens - deren Ansinnen ablehnen muss, eine Tätigkeit im Kinderhilfswerk der UNESCO anzutreten: aus Selbstschutzgründen, denn sie sollte sich nun endlich einmal auf sich selbst besinnen.

Nach einem dreistrophigen Quodlibet des Kollegenchores, dirigiert von Walburga Götzelmann (und nun sagen wir dir, Marianne) werden Geschenke überreicht: ein Gutschein über zwei Übernachtungen als Grundstock für einen Aufenthalt in dem renommierten Hotel Anne-Sophie in Künzelsau bei Heilbronn, in dem behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen leben und arbeiten. Mit ihrer schwäbischen Heimatregion hat auch das nächste Geschenk zu tun, die Verfilmung einer Hölderlin-Biographie (der Dichter stammt aus Lauffen am Neckar, genau wie Balkenborg). Dann kommt endlich die zu Ehrende selbst zu Wort:

Sie dankt ihrer Familie, den Schulleitern, ihrer Kollegin Frau Rings, den Hausmeistern und dem Lehrerkollegium, formuliert ihre Vorfreude auf die kommende Zeit der Freiheit, aber auch ihre Wehmut angesichts des Abschieds und - lädt zum Essen.

Bernd Balkenborg spielt zum Schluss auf dem Flügel eins der Lieblingsstücke seiner Frau, „das sie immer beim Bügeln hört“: Here comes the sun (Beatles).

Liebe Marianne, wir wünschen dir, dass dir immer die Sonne scheinen möge und dass du uns nicht vergisst.

Lars Kraegeloh

 

 

 

 

09-Jan-2012

„Klimaexpedition“ am BvA: Der Klimawandel betrifft auch uns!

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 erlebten am 19. und 20. Dezember eine Erdkundestunde der besonderen Art: Mit Hilfe modernster Satellitentechnik stellte ihnen Michael Geisler von der „Germanwatch Klimaexpedition“ die Folgen des Klimawandels anschaulich vor.

Dabei gab es nicht nur Bilder von schrumpfenden Regenwaldflächen oder Gletschern zu bestaunen, sondern auch wertvolle Tipps für den täglichen Umgang mit der Umwelt und die Bekämpfung der Ursachen des globalen Klimawandels. „Wir sind es inzwischen gewohnt, dass alles zu jeder Zeit für uns verfügbar ist. Die Regale im Supermarkt sind immer voll mit allem, was das Herz begehrt: Butter aus drei verschiedenen Ländern, Bohnen aus Ägypten, Erdbeeren von Januar bis Dezember - und wenn sie mit dem Flugzeug herangeschafft werden müssen. Ein kleiner Verzicht hier und da tut niemandem weh, aber der Umwelt einen großen Gefallen“, so Geisler.

Die Siebtklässler waren von der ungewohnten Sichtweise beeindruckt. Von Beginn an waren sie motiviert bei der Sache und stellten eifrig Fragen, auf die sie eine Menge ausführliche – und teilweise verblüffende – Antworten erhielten. Spätestens am Ende der 90minütigen Einheit war jedem klar: Der Klimawandel betrifft uns alle, aber jeder Einzelne kann etwas dagegen tun!

 

K. Seyrich

 

 

 

 

21-Dez-2011

 

 

 

 

 

 

21-Dez-2011

Die Fachschaft Sport bedankt sich bei den Sponsoren


Die Fachschaft Sport bedankt sich bei den Sponsoren der diesjährigen
Schul-Sport-Sponsoring Aktion! Durch das Engagement war es uns möglich,
unseren Ballbestand ein wenig aufzufüllen.

Unsere Sponsoren sind:

1) Hörgeräte Andrea Busch

2) AFAN-Reisen

3) KFZ-Werkstatt Daniel Reißmüller

4) Blumenboutique Gabriele Becker


Noch mal vielen herzlichen Dank!

Falls Sie Interesse an Informationen zu dieser oder
anderen Aktionen an unserer Schule haben, wenden Sie sich an
kontakt@bva-dormagen.de.

H.Kleinfeld


 

 

 

19-Dez-2011

Vorlesewettbewerb der Klassen 6

Die diesjährige Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs der 6.Klassen ist

Christiane Brand aus der Klasse 6b

Sie hat bereits den Wettbewerb im Sommer der 5.Klassen gewonnen. Voraussichtlich am 27. Februar 2012 wird sie zum Kreisentscheid in Neuss für unsere Schule antreten.

Herzlichen Glückwunsch

 

 

 

 

15-Dez-2011

BvA Kalender 2012 ab jetzt erhältlich

 

Der neue BvA Kalender für 2012 ist zum Preis von 7,50€ bei Frau Balkenborg im Sekretariat erhältlich. Neue Postkarten gibt es für 1,20€.

 

 

 

 

12-Dez-2011

Magische Momente zwischen Licht und Dunkelheit

Chor, Orchester, Tanz-AG und Literaturkurs verwandeln die Aula in einen „LichTraum“ und begeistern am Donnerstagabend das zahlreich erschienene Publikum mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm.

„Bühne frei und viel Spaß!“ wünscht Moderator Marcel Malcher (Jg.12) dem Publikum am Donnerstag Abend in der Aula des BvA, die fast bis auf den letzten Platz ausverkauft wäre – wenn denn Eintritt genommen würde. Dass die Gäste später gern die Spendierbüchsen füllen würden, hätte sich womöglich voraussehen lassen; dass aber dem Moderator am Ende dieses vorweihnachtlichen Abends eine ganz neue berufliche Orientierung von höchster Stelle geweissagt würde, hätte er sich wohl nicht gedacht. Aber der Reihe nach.

 

 

 

 

 

Erwartungsvolles Gedränge im Foyer der Aula. Links und rechts der Eingänge stehen phantasievoll verkleidete junge Menschen den Gästen Spalier, leicht erhöht auf Stühlen, und stimmen gleichsam als lebende Skulpturen in das Thema des Abends ein. Der Differenzierungskurs Deutsch/Kunst (Leitung: Nina Gilliar, Diana Bernshausen) hat Kostüme für selbst verfasste Kunstmärchen entworfen. Im Zwischenreich von Tag und Traum, Licht und Dunkelheit, Phantasie und Wirklichkeit sollen die Besucher die nächsten gut zwei Stunden hin und her gerissen werden. Nachdem das Saallicht erloschen ist, machen die Schüler des Literaturkurses (Leitung: Helmut Garritzmann) den Anfang. Sie bringen buchstäblich Licht in die Dunkelheit, kommen nach und nach zu sphärischer Chormusik mit Kerzen auf die stockfinstere Bühne, ein einfaches und doch suggestives Präludium. Der erste musikalische Programmpunkt ist nicht weniger magisch. Das Schulorchester (Leitung: Julia Heuser) bringt ein Medley aus dem Disneyfilm „Alice in Wonderland“ nach dem Roman von Lewis Carroll in der Bearbeitung von Danny Elfman. Mit Zwischenwelten hat der Komponist reichlich Erfahrung, hat er doch bereits für Tim Burtons „Sleepy Hollow“ den Soundtrack geschrieben. Das Orchester des BvA lässt einmal mehr bemerkenswerte Fortschritte erkennen. Die verzaubernden Klänge Elfmans werden akkurat und dynamisch präsentiert, Heuser ist jederzeit Frau der Lage und die etwa dreißig Musiker sind auf den Punkt da.

 

 

 

Nicht ganz einfachen Stoff hat sich der Literaturkurs für seinen ersten Wortbeitrag ausgesucht. Aus den sprachmächtigen, rätselhaften Duineser Elegien Rainer Maria Rilkes, erstmals 1923 erschienen, wird die erste aufgeführt, das heißt szenisch interpretiert, während Schüler aus dem Off den Text vortragen: Verse voller Sehnsucht nach Liebe und Beständigkeit angesichts überall drohender Vergänglichkeit und der Allgegenwart des Todes. Sicherlich ein schwieriges, aber wie ergreifendes Stück Literatur, kostbar und selten.

Den „Rhythm of Life“ besingen die „alten Bekannten“ des Projektchores (Leitung: Walburga Götzelmann und Nina Borchers) aus Schüler- und Elternschaft und dem Kollegium; nach nur vier Proben (!) haben die Sängerinnen die schwierigen Läufe souverän gemeistert, grundiert von den Männerstimmen. Chapeau!

Ihren erst zweiten Auftritt legen anschließend die Fünftklässler der neuen Streicherklasse hin. Nach dem Debüt am Tag der Offenen Tür zeigen sie keinerlei Angst vor dem „Fluch der Karibik“. Unterstützt von einigen erfahrenen Piraten des Orchesters, ernten die jungen Krabben langen Applaus.

 

 

 

 

Ein Traum des Josef K. beschäftigt dann den Literaturkurs. Und weil Franz Kafka ihn stellvertretend für Josef K. geträumt hat, konfrontiert die szenische Lesung die Zuschauer auch mit den trügerischen Sicherheiten des Lebens und der Gewissheit des Lebensendes. Oder was soll Josef K. davon halten, wenn im Traum auf einem Grabstein der eigene Name sich zu vollenden scheint?

Massenkompatibler erscheint da der Soundtrack des filmisch gebändigten Zauberlehrlings Harry Potter, mit dessen lässigem, niemals nachlässigem Groove das Orchester den ersten Teil eines sehr abwechslungsreichen Programms beendet.

Mit der Musik zu den „Chroniken von Narnia“, einer im Umkreis von J.R.R. Tolkien entstandenen Fantasy-Saga, macht das Orchester dort weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte. Während Clive Staples Lewis mit Narnia eine magische Welt schuf, verzauberte der Kinofilm „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ die gegebene Welt in eine bessere, weil mit gutherzigen Menschen bestückte. Vor allem der letztere Soundtrack bietet melancholische Klänge, die das Herz öffnen, auch wenn man den Film selbst kitschig finden mag. Projektchor und Orchester harmonieren hier wunderbar.

Eine heiterere Seite als im ersten Teil zeigte der Literaturkurs mit dem Stück „In meinem Traum“ von Werner Bönzli und trieb ein augenzwinkerndes Spiel mit dem Verwirklichten und dem Wünschenswerten – und mit dem Publikum. Der Illusionsraum der Bühne scheinbar aufgehoben zugunsten einer vorgeblichen Realität, die dann wieder zerstört wurde: Der Zuschauer mochte selbst entscheiden, wem er da Glauben schenken sollte...

Die vier Tänzerinnen der Tanz-AG (Leitung: Diana Bernshausen) boten zu Bachs bekannter Air-Suite anmutige Bewegungen in schöner Synchronisation. Auch sie imaginierten sich aus der Dunkelheit in ein helles, flirrendes Licht.

Begleitet von den Schülern Andrea Magiera (Geige) und Christopher Flaskamp (Klavier), suchte der Literaturkurs die Trennung von Publikum und Schauspielern dadurch aufzuheben, dass er den Zuschauern buchstäblich den Spiegel vorhielt (Arvo Pärt: „Spiegel im Spiegel“). Zum zweiten Mal ein spielerisch-schelmisches Unterlaufen der Sehgewohnheiten und Spielregeln des Theaters. Der Zuschauer darf sich angesprochen, aber auch herausgefordert fühlen.

Das Finale gehörte wieder dem Orchester und wieder einer Filmmusik, nämlich Howard Shores synfonischem und leitmotivischem Pomp zu Peter Jacksons Adaption der monumentalen Fantasy-Trilogie „The Lord of the Rings“ von J.R.R. Tolkien. Ausgesucht hatten sich unsere Instrumentalisten Auszüge aus dem dritten Teil der Kinoverfilmung, „The Return of the King“. Sie waren zweifellos der pathetische Höhepunkt eines denkwürdigen Abends.

 

 

Bleibt noch die künftige Rolle eines unserer Schüler aufzuklären: Die charmante und zugleich selbstsichere Moderation Marcel Malchers dürfte hoffentlich den Verantwortlichen des ZDF ebenso wenig entgangen sein wie Schulleiter Theodor Lindner, der einen vakanten Posten bei „Wetten dass?“ während seiner Dankesworte vorsorglich neu besetzte. Per Akklamation wurde Malcher zum Nachfolger des müden T. Gottschalk erklärt. Thomas Jauch hat gut daran getan sich nicht mit Marcel messen zu wollen.

Das BvA dankt allen Beteiligten am „LichTraum“, ganz besonders auch Frau Persel von der Musikschule Dormagen für ihr Engagement im Rahmen der Streicherklasse, sowie den Schülern „im Dunkeln“, nämlich dem Technikteam.

 

Lars Kraegeloh

 

 

 

 

 

 

13-Dez-2011

Der Ökumenische Arbeitskreis lebt...

... in der Erinnerung von ganz vielen Ehemaligen und auch in unserer Erinnerung fort! So wurde bei Treffen Ehemaliger in diesem Jahr mehrfach gewünscht, das vor 3 Jahren eingestellte Abendessen nach Weihnachten wieder aufleben zu lassen: als Wiedersehens- und Klönabend.

Herzliche Einladung an alle "AKler": Mittwoch, 28.12.2011, um 19 Uhr am/ im "Knechtstedener Hof". Wir freuen uns und wünschen noch einen sinn-vollen Rest-Advent sowie gesegnete Weihnachten - allen, die nicht kommen können, dazu ein friedvolles und behütetes Neues Jahr 2012.

Eure Michael und Paul

 

 

 

 

07-Dez-2011

BvA für Dormagen

Ein Weihnachtsbaum, ohne Geschenke??!

Damit sich auch alle Kinder in Dormagen über ein schönes Geschenk freuen können, starten wir, vor Weihnachten, eine Geschenkaktion.

Dazu benötigen wir eure Hilfe!!

Wir sammeln ab sofort, in jeder 1.Pause, in unserem SV-Raum, Geschenke (wenn möglich in Schuhkartons), wie z.B. Spielzeug welches nicht mehr gebraucht wird, sowie Bücher oder CDs. .. seid kreativ! J

In Kooperation mit der Dormagener Tafel, unterstützen wir sozialschwächere Familien, welche vielleicht nicht so viel Geld für Weihnachtsgeschenke haben.

Wir hoffen auf eure Mitarbeit und Unterstützung!

Eure SV

 

 

 

 

 

05-Dez-2011

„Was ist das Gegenteil von drei?“

Die nächste Generation prüft das BvA am „Tag der Offenen Tür“

 

Gut vorbereitet mussten Lehrer und betreuende Schüler am vergangenen Samstag sein, als das BvA zu seinem traditionellen „Tag der Offenen Tür“ für Viertklässler und Absolventen der Haupt- und Realschulen einlud. Klein und Groß stellten das Lehrangebot der Schule auf die Probe, an der sie über kurz oder lang Abitur machen wollen.

Das dreistündige Programm hatte es in sich: Im Rahmen der musikalisch untermalten Begrüßung der Kinder und Eltern in der Aula durch Schulleiter Theodor Lindner konnten sich die Viertklässler bereits von den Fähigkeiten des Orchesters, des Chores und der Tanz-AG überzeugen und Appetit aufs Selbermachen bekommen. Die drei AGs freuen sich schon auf musikbegeisterte Schülerinnen und Schüler. Wer noch nicht singen, tanzen oder musizieren kann, lernt es ab der 5. Klasse am BvA bei Frau Borchers, Frau Bernshausen und Frau Heuser!


Und wer nicht auf das neue Schuljahr warten wollte, der wurde von Schülern der Jahrgangsstufe 13 abgeholt und in 45-Minuten-Projekte entführt, wo er Geheimschriften lernen (Chemie) oder Fabelwesen basteln (Kunst) konnte.

 

 


Derweil konnten die anderen Grundschüler am „Unterricht bei geöffneten Türen“ der Klassen 5 und 6 zusehen oder, bei den Mitmachstunden, gleich selber Gymnasiast spielen. Danach und zwischendurch ergab sich die Gelegenheit in den Räumen vorbei schauen, in denen sich die Fachschaften präsentierten.

 

 

 


„Was ist das Gegenteil von drei?“ wurden da die beiden Kollegen von der praktischen Philosophie von einem Grundschüler gefragt, der eben noch Haselnüsse in ein römisches Tongefäß geworfen – und drei Treffer gelandet hatte. An den Interessen des Kindes orientierter, spielerischer Geschichtsunterricht hier, die Fragen des Lebens dort: Die rege Nachfrage und Teilnahme der Kleinen wie der Großen und die entspannte, freundliche Atmosphäre waren der Beleg für einen rundum gelungenen Kennenlerntag am BvA.

 

Und auch für die übernächste Generation war seitens des BvA bereits gesorgt worden: Der LK Erziehungswissenschaft der Jahrgangsstufe 13 bot nämlich in der umfunktionierten Bibliothek eine Betreuung für die kleinen Geschwisterkinder an.

 

Überhaupt ist das Engagement der Schülerinnen und Schüler sehr hoch anzurechnen. SV und Oberstufe trugen auf vielfältige Weise zum Gelingen des Vormittages bei. Das gilt – wie stets – auch für die Schulelternschaft, die den Tag der Offenen Tür auch zu einem kulinarischen Genuss machte.

Allenthalben wurde seitens der Besucher die vorbildliche Organisation des Tages und die freundliche und zugewandte Art der jüngeren wie der älteren Pädagogen gelobt, bei denen sich die Schüler gut aufgehoben wissen dürfen. Und so war von vielen Eltern am Mittag der Satz zu hören: „Mein Kind, das kommt zum BvA!“

 

Lars Kraegeloh

 

 

 

 

 

 

 

05-Dez-2011

Stiftung lobt Preis aus

Jury ruft zu Vorschlägen auf

Die im Jubiläumsjahr 2011 begründete Stiftung am Bettina-von-Arnim-Gymnasium hat sich am 30. November 2011 nun auch mit den notwendigen arbeitsfähigen Organen (Vorstand, Jury) konstituiert und damit die Arbeit aufgenommen.

Zwei Preise vergibt die Stiftung im jährlichen Wechsel: den MUSENKUSS für besondere Leistungen im kulturellen, künstlerisch-musischen, kreativen Bereich und HAND AUFS HERZ für besondere soziale, caritative oder politische Leistungen. Der Preisträgerin bzw. dem Preisträger winken neben einer Urkunde ein Preisgeld in Höhe von bis zu 500 Euro. Im März 2012, eigentlich zum Geburtstag Bettinas von Arnim am 4. April, soll der erste Preis vergeben werden: der MUSENKUSS - für kulturelle, kreative, künstlerisch-musische Leistungen.

Die Jury ruft alle Mitglieder der Schulgemeinde (aktuelle wie ehemalige Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer) auf, Personen vorzuschlagen, die mit diesem Preis geehrt werden sollen. Der Vorschlag soll neben dem Namen der zu ehrenden Person auch die Leistung vorstellen, für sie ausgezeichnet werden soll. Die Leistung, für die jemand vorgeschlagen wird, soll im schulischen Leben verankert sein. Fotos, Texte, Zeitungsberichte u. ä. können dem Vorschlag gerne beigegeben werden. Anonyme Vorschläge können nicht berücksichtigt werden.

Die Vorschläge müssen bis zum 15. Februar 2012 beim Stiftungsvorstand eingegangen sein. Sie können per e-mail eingereicht werden ( stiftung@bva-dormagen.de) oder auf postalischem Wege der Schule zugestellt werden:

Bettina-von-Arnim-Gymnasium
Stiftungsvorstand
Haberlandstraße 14
41539 Dormagen

 

 

 

 

 

 

14-Nov-2011

Die Wahrnehmung der Fremde

Achtklässler besuchen Foto-Ausstellung des Kölner Künstlers Horst Hahn im Kulturzentrum Sinsteden

 

„Mit dem Fahrrad!“ Da staunten unsere Achtklässler nicht schlecht, sind sie es doch gewohnt größere Entfernungen per Auto oder Flugzeug zurück zu legen. Das Ansinnen, die Anreise von Dormagen nach Sinsteden – etwa 15km - mit dem Drahtesel zu bewältigen, hätte dem begleitenden Fachlehrer wohl nur mitleidiges Kopfschütteln der 21-köpfigen Gruppe eingebracht, die jetzt die Ausstellung Small Business des Kölner Fotografen Horst Hahn besuchte. Hahns Reiseziel allerdings war nicht Sinsteden, sondern – Ägypten.

Dem 1937 in Bergisch Gladbach geborenen Künstler ist das langsame Reisen seit jeher geradezu Voraussetzung, die Welt genau kennen zu lernen. Per pedes gelangte er nicht nur zu den Pyramiden, sondern bis zum Polarkreis. Immer im Gepäck: seine Kamera.

Als Kind der Kriegs- und frühen Nachkriegszeit war diese Art sich fortzubewegen für Hahn zunächst auch der Not des schmalen Geldbeutels geschuldet. Mittlerweile hat zwar auch er das Rad gegen zeitgemäßere Fortbewegungsmittel eingetauscht, aber das Interesse an fernen Gegenden, fremden Ländern und den Menschen dort ist geblieben. Seit Jahrzehnten sucht er zwischen Nordkap und dem Jemen, zwischen Rajastan und Schottland nach „den Behausungen, den Menschen, ihrer Arbeit und der Landschaft, in der sie leben“ (aus dem Vorwort zu Hahns Fotobuch Desert Service Stations, 2009). In vielen regionalen und überregionalen Ausstellungen sind seine Fotografien zu sehen – Bilder der Lehmhäuser im Sahel, der Karawanenrastplätze im Tschad, der Steinbrüche von Carrara, der Verbrennungsorte in Nepal.

Auf den Fotos im Rommerskirchener Kulturzentrum Sinsteden widmet sich Horst Hahn dem Small Business. Er möchte wissen und festhalten, womit Menschen in fremden Ländern ihr oft karges Dasein fristen. Also hat er über Jahre Kleingewerbe Treibende etwa in Afrika, Klein- und Zentralasien fotografiert.Für die Schüler stand bei vielen der Bilder erst einmal die Identifizierung der abgebildeten Tätigkeit auf dem Programm – so fremd kommen viele Handwerke und Gewerbe dem mitteleuropäischen Auge vor. Da sind Gewürzverkäufer mit ihren Handkarren zu sehen, die ihre bunten Töpfe und Tiegel auf dem Markt feilbieten; da sind die Erzeugnisse der Perückenmacher zu bewundern; da kann man Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz bestaunen, die den Ankommenden einen improvisierten Seiltanz vorführen. Weber, Schuhmacher, Friseure, Verkäufer, deren Buden nur aus ein paar zusammen genagelten Latten bestehen. Oft gibt es auch gar keinen Verkaufsstand, nur eine Decke als Unterlage: Horst Hahn erinnert daran, dass das Leben in der südlichen Halbkugel sich vornehmlich draußen, öffentlich, abspielt.Und weil der Kölner Fotograf ein sehr guter, dabei vollkommen uneitler und unaufgeregter Erzähler ist, weiß er mit seinen Anekdoten und Schnurren die jugendlichen Zuhörer zu fesseln. Ob er denn auf seinen Reisen auch einmal in gefährliche Situationen geraten sei, will einer der Schüler wissen. In Lebensgefahr sei er nicht geraten, aber in Australien habe er sich in einem Laden über eine Art Rohrpost gewundert, die vom Verkaufstresen nach oben auf den Dachboden führte. Oben habe ein zweiter Mann mit einem Gewehr gesessen. Nach dem Sinn dieser Vorrichtung gefragt, habe der Verkäufer ihm geantwortet, dass so die Einnahmen sofort nach oben gebracht und dort deponiert würden – aufgrund der vielen bewaffneten Überfälle.

Fotografien „ermöglichen vor unserem Auge im Zeitlupentempo eine Rückschau, eine Vorschau oder ein neues Entdecken. Sie geben Einblicke außerhalb der eigenen Reichweite“, so Hahn. Mit diesen Einblicken konfrontiert, konnten unsere Schüler auch ihren eigenen Standort auf der Welt relativieren.

Das BvA möchte sich auf diesem Wege auch ganz herzlich bei Horst Hahn für seine spontane Bereitschaft bedanken, aus Köln anzureisen und unsere Schüler durch die Ausstellung zu begleiten. Bedanken möchten wir uns auch bei Eva Schmitt-Roth vom Kulturzentrum Sinsteden für die tolle und reibungslose Organisation des Besuches.

 

Lars Kraegeloh

 

 

 

 

 

12-Nov-2011

Auf eignen Füßen steht ihr Geist!

Mit großer Freude gratulieren wir unserer ehemaligen Schülerin Stefanie Kürten (Abitur 2002) zu ihrer Habilitation!

Sie wird Anfang Dezember ihre Antrittsvorlesung an der Medizinischen Fakultät der Universität Köln halten, wo sie als Privatdozentin für Anatomie, Zellbiologie und experimentelle Neurologie lehren wird.

Wir wünschen Stefanie viel Freude mit ihrer Arbeit und sind sicher, dass sie ihren Fachbereich mit ihren Forschungsvorhaben, ihren Lehrveranstaltungen und ihrer kritischen Haltung zum „wahren Wissenschaftsgedanken“ (vgl. ihren Artikel in unserem Jubiläumsjahrbuch 2011) weiterhin bereichern wird.

 

 

 

 

 

22-Okt-2011

Stell mir dein Land vor!

Dormagener Jugendliche besuchen die alte Königsstadt Krakau

 

Nachdem im Herbst 2010 bereits 16 polnische Jugendliche in Dormagener Familien zehn Tage zu Gast waren, besuchten jetzt vom 29. September bis zum 08. Oktober 2011 16 deutsche Jugendliche unter der Leitung von Renate Rahnenführer, Christoph Gnaß und Jan-Philip Hohl polnische Gastfamilien. Dort wurde ihnen ein umfangreiches Programm geboten. Gleich zu Beginn machten sich die Jugendlichen durch ein Stadtspiel mit der Stadt Krakau vertraut, ehe ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt von einem Stadtführer vorgestellt wurden. Neben der Marienkirche wurden die alte Königsburg (der Wawel), die altehrwürdige Universität (das Collegium Maius) sowie der größte mittelalterliche Marktplatz Europas mit den historischen Tuchhallen erkundet. Zudem wurde der Marktplatz nicht nur oberirdisch in Augenschein genommen. Die Jugendlichen besuchten nämlich das unter dem Marktplatz befindliche Museum, in dem aktuelle archäologische Ausgrabungen, die viele neue Informationen zur Stadtgeschichte lieferten, zu sehen waren.

In einem weiteren Programmpunkt setzten sich die Jugendlichen mit der deutsch-polnischen Vergangenheit während des zweiten Weltkrieges auseinander. Bei dem Besuch des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau bekamen die Jugendlichen einen drastischen Eindruck von den Gräueltaten, die dort stattfanden. Ebenfalls wurde den Jugendlichen das von den Nationalsozialisten eingerichtete jüdische Ghetto in Krakau mit dem Platz der Ghetto-Helden, von dem aus Deportationen nach Auschwitz-Birkenau ausgingen, gezeigt.

Ein weiterer zentraler Aspekt des Austauschs war das Projekt „Stell mir dein Land vor!“. Zu diesem Zweck erarbeiteten die deutschen und polnischen Jugendlichen traditionelle Tänze ihres Nachbarlandes und interpretierten eine der wichtigsten polnischen Balladen szenisch. Im Rahmen eines deutsch-polnischen Abends präsentierten die Jugendlichen vor einem Publikum ihre Arbeit. Untermalt wurde der Abend durch traditionelle polnische Weihnachts- und Ostergerichte. Als Dank dafür brachten die deutschen Jugendlichen den rheinischen Karneval mit Kostüm, Kamelle und Gesang ihren polnischen Gastgebern nahe.

Jedoch bereitete nicht nur das breite kulturelle Angebot den Jugendlichen viel Freude, sondern auch die Freizeitangebote, wie zum Beispiel Schwimmen und Bowlen.

Dank der Unterstützung und der guten Zusammenarbeit der Stadt Dormagen und des Deutsch-Polnischen Jugendwerks war der gelungene Austausch überhaupt erst durchführbar.

 

 

 

 

 

22-Okt-2011

Nachmittagsbetreuung für Schüler(innen) der 5. Klassen am BvA-Gymnasium Dormagen

Der Freiraum e.V. freut sich seit dem Schuljahr 2011/2012 am BvA-Gymnasium in Dormagen eine Nachmittagsbetreuung für Schüler(innen) der 5. Klassen anbieten zu können. Die Kinder werden an allen Schultagen montags bis freitags im Zeitraum von 13:20 bis 16:00 Uhr betreut.

Nach einer Mittagspause einschließlich Mittagessen, können die Kinder ihre Hausaufgaben in der einstündigen betreuten Lern- und Hausaufgabenzeit erledigen, bevor der Betreuungsnachmittag für die Schüler(innen) mit Freizeitangeboten ausklingt.

Der Nachmittagsbetreuung stehen ein Betreuungsraum, ein Freizeitraum und die Sporthalle zur Verfügung.

Bei allgemeinen Fragen oder Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an den Freiraum e.V., Herr Weh oder Herr Cullmann :

Tel.: 02234/55704 E-mail: schule.ganztag@freiraum-nrw.de

 

 

 

 

 

04-Okt-2011

 

Spielesamstag der 5. Klassen am 24.9.2011

Die neuen Fünftklässler konnten sich an dem vom BvA-Forum ausgerichteten Spielesamstag über interessante, lustige und auch recht anspruchsvolle Spiele freuen, die sie – jeweils als Klasse - zu absolvieren hatten, so z.B. um die Wette auf dem Fahrrad langsam fahren; einen Ball auf einem Tesafilm-Röllchen , das man an Schnüren gemeinsam vorwärts bewegen musste, im Hindernisparcours heil ans Ziel bringen; Fußball spielen und beim Schlagball punkten.

 

Nachdem der neue Schulleiter, Herr Lindner, die Kinder und ihre Eltern und Geschwister in der Aula herzlich begrüßt hatte, ging es zum Austragen der Wettspiele auf den Schulhof. Gut erkennbar in ihren roten, grünen und blauen BvA-T-Shirts flitzten die Fünftklässler über den Schulhof , wo sie in Gruppen ihre Spiele absolvierten und auch die anderen lautstark anfeuerten, oder rannten ins Foyer, wo Getränke bereit standen um sich schnell zu erfrischen, bevor das nächste Spiel den vollen Einsatz forderte. Bei Sonnenschein und guter Laune rundeten das Seilchenspringen und das Tauziehen der Eltern den Vormittag ab. Jeder feuerte lautstark an, den Damen und Herren standen anschließend die Schweißperlen auf der Stirne.

Bei bester Laune versammelten sich alle wieder in der Aula, wo die Siegerehrung stattfand. Herr Seyfert konnte den Wanderpokal der Klasse 5b überreichen, betonte aber, dass alle so toll mitgespielt hätten, dass es Preise für alle Klassen gab: einen Fußball und leckere Süßigkeiten. Frau Dr. Greisbach als Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des BvA überreichte den Kindern drei große Spielekisten, gefüllt mit Bällen, Seilen und Kreiden zum Spielen in den Pausen.

Zum Schluss stärkten sich alle am Buffet, das von den Eltern für diesen Anlass zusammengestellt worden war. Alle waren sich einig: Der Spielesamstag hat großen Spaß gemacht!

Traudel Roeben

 

 

 

Wenn nicht jetzt, wann dann?


Kleine Kinder, große Schule,
die erste Zeit ist hart.
Doch wir wachsen hier zusammen
und es wird ein guter Start.

 

Ist das nicht wunderbar –
hier am BVA?
Kommt Leute, Lernen macht
doch so viel Spaß!

 

Wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn nicht hier, sag mir wo und wann.
Wenn nicht wir, wer sonst?

 

Es wird Zeit: Komm, wir nehmen
das Glück in die Hand.

 

 

Text: Eltern der Klasse 5c anlässlich des Spielefests am 24. September 2011
Melodie: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ von De Höhner

 

 

 

 

 

 

04-Okt-2011

 

Vokalworkshop am BvA tritt im Rahmen des Jungen Festivals Knechtsteden auf

Unter der Leitung der Sängerin Camille van Lunen erkundeten neun Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten ihrer Stimmen. Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentierten sie am 17.9.11 im Rahmen des Jungen Festivals Knechtsteden. In einem Interview berichten die Teilnehmer über ihre Erfahrungen.

Wie habt ihr in der Workshopwoche gearbeitet?

Elfesya: Die Woche verlief ziemlich harmonisch, wir haben uns sehr gut verstanden. Sie lief auch recht locker; wir sind nicht streng an die Arbeit und durch das Programm gegangen, wir sind aber am Ende fertig geworden und hatten ein schönes Ergebnis.

Alice: Wir haben immer mit Spielen zum Wachwerden angefangen und dann ging es mit Aufwärmübungen für die Stimme und die Körperhaltung weiter. Das Lied an sich zu üben war immer nur ein Bruchteil der Arbeit.

Angelina:Wir haben auch Schauspielübungen gemacht, z.B. sollten wir uns bei einem Vorstellungsgespräch vorstellen, und danach wurde gesagt, ob man eingestellt ist oder nicht. Wir sollten das Publikum angucken und etwas machen, wodurch sich das Publikum angesprochen fühlt. Das war anstrengend, denn man durfte nicht lachen und musste ernst bleiben.

 

Ihr habt dann sehr überzeugend auf der Bühne gestanden. Gab es bestimmte Übungen, die gerade dafür gut waren?

Elfesya: Frau van Lunen hat uns immer wieder gesagt, wir sollten übertreiben. Da wir auf einer Bühne stünden und nicht vor einer Kamera, müssten wir jede Bewegung möglichst genau, deutlich und langsam ausführen, also nicht nur für uns selber, sondern „weit und groß“.

Kim: Eben so, dass es jeder mitkriegt.

Angelina: Camille meinte immer, wenn man versuche normal zu bleiben, wirke das eher lächerlich als wenn man übertreibe.

Ihr habt nicht nur gut auf der Bühne gestanden, sondern auch gut gesungen, sogar hoch und mehrstimmig. Wie habt ihr das geschafft?

Alice: Wir haben immer mit Kanons angefangen. Es gab da zwei witzige Lieder mit dem Hans …

Angelina: … und mit dem Schweizerkäse.

Elfesya: Und wir sollten uns bei den „richtigen“ Liedern dann immer daran erinnern.

Alice: Und das mit den Resonanzen.

Christopher: Stimmbildung!

Elfesya: Wir mussten alles erst rezitieren, bevor wir es gesungen haben.

Angelina: Und wir haben uns immer einen goldenen Faden durch die Nase gezogen. Das war eine Übung, damit wir den Ton treffen.

Christopher: Der Ton bildet sich beim Singen nämlich da oben in den Resonanzräumen. Man muss also über den Ton singen und nicht versuchen ihn herauszupressen. Die Vorstellung des Fadens zieht den Ton dann nach oben.

Elfesya: Man kann sich auch an den Kopf fassen, sodass man das spürt.

 

Wie entstand die Aufführung?

Christopher: Camille hatte von Anfang an die Vorstellung, diese beiden Stücke aus Purcells „Fairy Queen“ zu machen und sie durch unsere eigene Kreativität zu ergänzen, sowohl musikalisch als auch darstellerisch auf der Bühne. Am Anfang hatten wir den Auftrag, dazu passend ein Gedicht zu schreiben.

Alice: Mit Hilfe von fünf Begriffen!

Florina: Das waren die Texte, die man bei der Aufführung zwischen den Musikstücken gehört hat.

Alice: Dann haben wir Grüppchen gebildet und sollten daraus Gedichte machen. Da kam dann ganz Unterschiedliches heraus.

Elfesya: Alles selbst Gedichtete wurde dann auch vorgetragen oder gesungen.

Alice: Das Lied „Sing while we trip it“ haben wir erst immer alle zusammen geübt. Dann haben wir Bass, Sopran und Alt eingeteilt und Ideen gesammelt, wie wir das aufführen können.

Elfesya: Wir haben uns auch einen Film angesehen mit zwei Szenen aus der Oper von Purcell und eine Situation - die mit dem Tuch - daraus auch übernommen.

Angelina: Im Original wurde die Fairy Queen aber an der Decke aufgehängt, das konnten wir natürlich nicht machen.

 

Was habt ihr persönlich im Workshop gelernt oder erfahren?

Alice: Ich habe festgestellt, dass Singen eigentlich Spaß macht - mal sehen, ob ich das jetzt weitermache.

Florina: Ich finde, dass ich selbstbewusster geworden bin, also nicht mehr so schüchtern wie ich am Anfang war.

Angelina: Ich dachte früher, ich könne nicht hoch singen. Aber das liegt alles am Einsingen, und ich kann höher singen als ich dachte.

Laura: Ich habe durch den Workshop eine andere Art von Musik kennen gelernt.

Kim: Ich habe gelernt, wie man die Töne besser treffen kann, und dass klassische Musik total cool ist.

Christopher: Ich fand besonders interessant und beeindruckend, wie schnell auch musikalisch Unerfahrene gelernt haben und dadurch, dass sie selbst involviert waren, ein Gen für alte Musik entdeckten und ihre Begabungen ausleben konnten. Und ich habe viel über Bühnenpräsenz erfahren, was ich vorher so nicht kennen gelernt hatte.

Nick: Ich habe gelernt, was eine Hemiole ist. Für mich war neu Bass zu singen und damit aufzutreten. Ich habe vorher noch nie im Chor gesungen. Das war eine nette Erfahrung.

Elfesya: Für mich war es eine ganz neue Gruppe. Alle waren aus unterschiedlichen Klassen und dafür haben wir uns alle sehr gut verstanden.

Angelina: Ich bin traurig, dass es vorbei ist.

Elfesya: Für mich war auch die Musikrichtung Barock ganz neu. Außerdem war ich Solistin und habe erfahren, wie es ist auch mal alleine zu singen in so hoher Tonlage. Camille hat dann auch mal mit mir alleine nach dem Workshop geübt, das war etwas Besonderes, dass jemand nur für mich und meine Stimme ganz privat mit mir arbeitet.

Angelina: Ich habe auch noch einen H-Dur-Akkord auf der Gitarre gelernt.

Was hat euch nicht gefallen?

Alle: Die organisatorischen Dinge.

Alice: Dass wir plötzlich `raus mussten, weil in der Aula eine Stufenversammlung stattfand. Da entstand auch manchmal Hektik. Außerdem ging es in den drei Stunden immer gnadenlos durch. Wir hatten gar keine Pause.

Elfesya: Sie ist eben eine Profi-Sängerin…

 

Sollte man einen solchen Workshop wieder anbieten?

Alle: Ja, viel öfter.

Elfesya: Den Schülern und Lehrern sollte das aber besser und überzeugender vermittelt werden. Man hört immer wieder die Einstellung: „Chor ist doch langweilig“.

Alice: Kritisch war, dass es in der ersten Schulwoche und jeden Tag von Neun bis Zwölf war. Manche Lehrer dachten schon, ich würde schwänzen, und viele wussten gar nichts von dem Workshop.

Angelina: Bei uns wussten alle Bescheid, weil unsere frühere Klassenlehrerin ja auch unsere Musiklehrerin ist.

Alice: Ganz viele sind ja gleich am Anfang abgesprungen.

Elfesya: Das war schade, denn mit mehr Leuten wäre es noch besser gewesen.

Christopher: Die Fachschaft Musik hat es ja generell schwer ernst genommen zu werden. Es ist ein Nebenfach, das sowieso nicht so einen hohen Stellenwert hat.

 

Fragen: Nina Borchers, Heike Seiler-Lorenz
Antworten : Florina Barlmeyer, Elfesya Canimana, Nick Cichon, Christopher Flaskamp, Alice Koch, Angelina Lison, Laura Strauch, Kim Teuscher

Fotos: Friedhelm Bongartz

Hinweis: Der Workshop wurde vom Verein der Freunde und Förderer des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums finanziert.

 

 

 

 

21-Sep-2011

 

Landtagspräsident Uhlenberg trägt sich am BvA ins Goldene Buch der Stadt Dormagen ein

Heute Mittag (19.09.) hat sich der Präsident des Landtages Nordrhein-Westfalen, Herr Eckhard Uhlenberg, im Foyer der Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums ins Goldene Buch der Stadt Dormagen eingetragen. Uhlenberg, so betonte Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann in seiner Rede, sei zwar keineswegs ein unbekannter Gast in Dormagen; in seiner Eigenschaft als "ranghöchster" Bürger Nordrhein-Westfalens weile Uhlenberg aber zum ersten Mal in der Stadt. Anlass des Besuches war die Eröffnung einer Wanderausstellung über den NRW-Landtag.

Für das BvA begrüßte Schulleiter Theodor Lindner den hohen Gast aus der Landeshauptstadt. Das BvA als Gastgeber präsentierte sich Uhlenberg von seiner musikalischen Schokoladenseite. Ein vierstimmiges Klavierstück, dargeboten von unseren beiden Oberstufenschülern Nick Cichon und Christopher Flaskamp unter der Leitung von Musiklehrerin Julia Heuser bildete eine angemessene Untermalung für diese besondere Stunde in der Geschichte der Stadt Dormagen. Im Anschluss an den Eintrag ins Goldene Buch plauderte Uhlenberg bei einem Umtrunk noch mit Schülerinnen und Schülern.

Lars Kraegeloh

 

 

 

Unser Schulleiter begrüßt den hohen Besuch aus Düsseldorf im Aula-Foyer

 

 

Am Tisch: Dormagnes Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann und Präsident des Landtages NRW, Eckhard Uhlenberg. Dahinter (Mitte) Theodor Lindner, der neue Leiter des BvA

 

 

 

 

 

 

 

Schließfächer am BvA

Es können Schließfächer über die Firma Mietra gemietet werden. Näheres dazu unter:

www.mietra.de

 

 

 

 

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Ausgabe 51 (März 2011)
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