HPV-Informationsveranstaltung – Jahrgangsstufen 6 und 9

Präventionsprojekt zur gesundheitlichen Bildung am BvA

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung für alle Jungen und Mädchen. Während es die offizielle Empfehlung für Mädchen bereits seit dem Jahr 2007 gibt, empfiehlt sie die HPV-Impfung seit Mitte 2018 auch für Jungen.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Deutschland ist eines der ersten Länder, das die Empfehlung zur HPV-Impfung auch für Jungen ausspricht. Nun gilt es, die HPV-Impfung bekannter zu machen und die Impfquoten sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen zu steigern.“

Um dieses Anliegen zu unterstützen und das gesundheitliche Bewusstsein der Jugendlichen und deren Eltern zu stärken, findet in den Jahrgangsstufen 6 und 9 eine Informationsveranstaltung zum Thema „HPV-Impfung“ statt. Für dieses Präventionsprojekt konnten wir die Dormagener Ärztin Pirjo Rehmann gewinnen, die dem Netzwerk „Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF)“ angehört. Die ÄGGF ist ein Zusammenschluss aus Ärzt*innen im gesamten Bundesgebiet, deren Ziel es ist, die schulische Gesundheits- und Sexualerziehung durch das Angebot einer Informationsstunde um einen ärztlichen, präventiven Aspekt zu ergänzen und zu erweitern. Zudem wird am Mittwoch, den 19. Juni um 19 Uhr ein Elternabend für alle Interessierten stattfinden – sie sind herzlich eingeladen!

Die HPV-Impfung ist ein wirksamer und sicherer Schutz vor Gebärmutterhalskrebs und anderen Krebsarten, die durch das Humane Papillomvirus ausgelöst werden können. Durch die Impfung können sowohl Mädchen als auch Jungen noch besser vor HPV und HPV-bedingten Krebserkrankungen geschützt werden. Trotz der hohen Schutzwirkung waren in 2015 nur 44,6 Prozent der 17-jährigen Mädchen und nur 31,5 Prozent der 15-jährigen Mädchen vollständig geimpft. Für Jungen liegen derzeit noch keine Daten zur bundesweiten Impfquote vor.

Die HPV-Impfung wird für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen. Jugendliche, die noch nicht geimpft sind, können sich bis einschließlich 17 Jahre nachimpfen lassen. Die Impfung wird in diesen Altersgruppen von den gesetzlichen Krankenkassen und den privaten Krankenversicherungen bezahlt.

Quellen: Bundeszentrale für politische Bildung und Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung

Elternbrief Word-Download

Organisation: Sonja Zimmermann-Weißenbäck

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