SV-Fahrt 2019

Was ist eine SV-Fahrt und warum findet sie statt?
Also um das mal klar zu stellen: eine SV-Fahrt ist keine Klassenfahrt. Sie dient vielmehr dazu, dass sich die neue SV intensiv mit zukünftigen Projekten auseinandersetzt, mehr über ihre Kompetenzen/Rechtslage erfährt und sich besser kennenlernt. Es ist also eine Art Unterrichtsreihe für die SV.

Die Anreise am 25.02.2019
Die SV-Fahrt startete um 09:37 Uhr nach der ersten Stunde an einem sonnigen Morgen am Dormagener Bahnhof.

Von dort fuhren wir mit ÖPNV nach Köln Riehl, wo wir schließlich gegen elf Uhr unser Quartier erreichten. Dort erwarteten uns bereits die Teamer Felix und Caro von der Friedrich-Ebert-Stiftung, welche die SV-Fahrt zu großen Teilen organisiert und finanziert hat. Vielen Dank an der Stelle nochmal an die FES und natürlich auch an das BvA, das uns iese Fahrt jährlich ermöglicht.

Programmpunkte am ersten Tag
Zum Start spielten wir ein paar „Kennenlernspiele“, damit sich die neue SV noch besser kennenlernen konnte und auch die Teamer wussten, wer wir sind.

Im Anschluss formulierten wir, was wir gerne erfahren würden und wie wir dabei vorgehen sollen, wobei sich ein verstärktes Interesse am Schulrecht, Finanzen und selbstständigem Arbeiten herauskristallisierte. Uns wurde außerdem klar, dass wir eine sehr aktive SV sind, nachdem wir erst einmal überlegten, was wir im Laufe des Schuljahres so alles auf die Beine stellen, angefangen von der Pflanzung eines Jahrgangsbaumes für die neuen Fünfer über die Mitgestaltung des Projekttages „Schule der Vielfalt“, Weihnachten im Schuhkarton, Weihnachtsaktion, Valentinsaktion, Osterhasenaktion, sponsored walk und vieles mehr.

Gegen Nachmittag starteten wir in unseren letzten Programmpunkt: Wie plant man ein Projekt? Hierbei entschieden wir uns nach einem Brainstorming für folgende mögliche Projekte:

Die Einführung einer „Sendepause“, welche erreichen möchte, dass Kinder in den Pausen weniger am Handy sitzen, sondern bei der SV zum Beispiel Bälle ausleihen um damit Fußball zu spielen.

Mehr AG Angebote, da auf der Schülerratssitzung mehrfach mit dem Wunsch an uns herangetreten wurde, dass wir uns für mehr AGs einsetzen sollen. Mögliche Ideen waren eine Fußball AG oder auch eine „Allgemeinwissen AG“, in welcher einem z.B. erklärt wird wie man eine Steuererklärung ausfüllt.

SV-Orga: Die Renovierung des SV-Raums, die Strukturierung aller SV Termine, sowie die aktivere Nutzung des SV-Bretts.

Der letzte offizielle Programmpunkt bestand darin, dass wir als SV den Beratungslehrern ein Feedback gaben, in welchen wir ihren Einsatz lobten, aber gleichzeitig den Wunsch äußerten noch eigenständiger zu arbeiten und in Zukunft geplant eigenständige Sitzungen abzuhalten.

Abends trafen wir uns auf der anderen Rheinseite in einem netten Lokal. Neben den SV-Lehrern waren auch noch einige ehemalige SVler dabei und gemeinsam schwelgte man in Erinnerungen und tauschte sich aus, was es so neues aus der SV zu berichten gab.

 

Programmpunkte am zweiten Tag
Am zweiten Tag starteten wir um Neun Uhr einer „langen und erholsamen Nacht“ mit der Fortführung der Projekte und finalisierten diese zu einem realisierbaren Endprodukt, wobei wir besonders froh waren, wenige Kompromisse eingehen zu müssen.

Im Anschluss simulierten wir in einem Abschlussplenum eine Sitzung und stellten unsere fertigen Projekte vor (siehe Prioritätenliste). Nach den intensiven Diskussionen unserer Projekte stellten uns Fr. Zettner und Hr. Bünemann einen groben Plan für das wohl aufwendigste Projekt vor: Der „sponsored walk“.

Danach wählten wir Tibor Gehroldt und Malik Elmas zu den Kassenwärtern. Diese beiden sollen in Zukunft zusammen mit Fr. Zettner die SV-Kasse verwalten.

Zum Abschluss der Sitzung formulierten wir Ziele für ein Leitbild des BvAs, für welches wir stehen.

Wir wünschen uns:

  • Respektvoller Umgang gegenüber allen und jedem.
  • Begegnungen auf Augenhöhe zwischen SchülerInnen und LehrerInnen
  • Weiterentwicklung unseres Leitbildes in der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft.

Wir haben außerdem die Aufgaben des Kurssprechers konkretisiert und werden diese bei der nächsten Stufenversammlung präsentieren. Leider gibt es dieses Schuljahr keine Mini-SV, da bei den Jüngeren kein Interesse besteht.

Alles in allem kann man sagen, dass die SV-Fahrt genau das gebracht hat wofür sie gedacht war. Wir kennen uns unsere Rechte und Pflichten nun wesentlich besser und haben bis zum Ende des Schuljahres und darüber hinaus noch viel vor!

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